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28.08.05 Michaels-Beerbaum siegt in Aachen und rettet Bilanz
Aachen (dpa) - Die ausgelassen jubelnde Meredith Michaels-Beerbaum hat die CHIO-Bilanz der deutschen Reiter gerettet. Die 35-jährige Springreiterin feierte zum Abschluss den Sieg im Großen Preis von Aachen, dem Höhepunkt des wichtigsten Reitturniers der Welt. Im Sattel von Shutterfly setzte sie sich im Stechen mit dem schnellsten fehlerfreien Ritt in 41,31 Sekunden durch und hängte die Belgier Dirk Demeersman mit Clinton (41,85) und Jos Lansink mit Cumano (42,3) ab. Ein Jahr vor den Weltmeisterschaften an gleicher Stelle mussten die Gastgeber allerdings einige empfindliche Dämpfer verkraften. "Ich bin so aufgeregt", kommentierte Meredith Michaels-Beerbaum ihren ersten Triumph in Aachen vor 40 000 Zuschauern: "Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen." Zunächst war sie Bundestrainer Kurt Gravemeier in die Arme gefallen, dann ihrem Ehemann Markus. Der Sieg war ein ganz besonderer, weil er ein Jahr nach "dem schwärzesten Tag in meinem Leben" gelang. Am Tag vor dem Großen Preis war beim letztjährigen Turnier bekannt geworden, dass es eine positive Dopingprobe beim Weltcup-Finale in Mailand gegeben hatte. Nach einem Freispruch wegen eines Formfehlers beim Weltverband startete sie wieder durch. "Diese Erfahrungen haben mich noch stärker gemacht", sagte Meredith Michaels-Beerbaum. "Ich habe den Eindruck gehabt, dass mich die Zuschauer hier total unterstützt haben." Der Sieg im wichtigsten Klassiker des Springsports ist ein weiterer Höhepunkt in ihrer Karriere. Sie war die erste Frau in einem deutschen EM-Team, die erste und bisher einzige Frau an der Spitze der Weltrangliste. In den zurückliegenden Monaten hat sie die Riders Tour gewonnen, das Top-Ten-Finale, den Weltcup und Mannschafts-Gold bei der EM. "Ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich ist", sagte die gebürtige Amerikanerin. Fast komplett war das Familienglück durch den siebten Platz von Merediths Ehemann Markus, der mit Le Mans eine starke Leistung zeigte. Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster ritt wie Michaels- Beerbaum fehlerfrei in die zweite Runde. Doch der Vorjahres-Zweite patzte, fiel durch einen Abwurf auf den zehnten Platz zurück. Für die meisten deutschen Starter war der Traum vom Sieg bereits nach dem ersten Umlauf geplatzt. Das galt auch für Ludger Beerbaum, der zuletzt 2002 und 2003 gewonnen hatte und sich im Sattel des neunjährigen Wallachs L'Espoir mit Rang 15 begnügen musste. "Man muss die Kirche im Dorf lassen", sagte der erfolgreichste Springreiter der vergangenen Jahre. "Man darf nicht vergessen, dass er noch jung ist." Überhaupt nicht zufrieden war hingegen Marco Kutscher (Riesenbeck), der nach dem Gewinn der Europameisterschaft ein Debakel erlebte. Nach insgesamt zwanzig Strafpunkten im Nationenpreis lief es auch am Schlusstag nicht besser. Mit seinem Erfolgspferd Montender schied er im Großen Preis nach zwei Abwürfen bereits in der erste Runde aus. "Keine Ahnung, was los ist", kommentierte Bundestrainer Kurt Gravemeier. "Zu Beginn der Woche ging er noch einwandfrei." Michaels-Beerbaums Sieg konnte die Gesamt-Bilanz der Deutschen nach sechs Tagen nur unwesentlich aufbessern. In keiner der wichtigen Prüfungen hatte es zuvor zu einem deutschen Sieg gereicht. Nach der ersten Niederlage eines deutschen Dressur-Teams überhaupt und dem zweitletzten Platz des Springreiter-Teams gab es zum Abschluss einen vierten Platz von Hubertus Schmidt in der Dressur. Es gewann der Schwede Jan Brink mit Briar vor der zweimaligen Dressur- Olympiasiegerin van Grunsven mit Salinero (226,985). Von Michael Rossmann, dpa
28.08.05
Aachen: Atout Sieger im Finale des Sparkassen-Youngster-Cups Platz acht in der ersten Prüfung, Platz vier in der zweiten und ein Sieg im Finale: Der achtjährige in Baden-Würrtemberg gezogene Wallach Atout G v. Action-Lincoln vermochte sich konsequent im Verlauf des CHIO zu steigern. Im Finale des Sparkassen-Youngster-Cups ließ der von Mylene Diederichsmeier (Berlin) gerittene Dunkelfuchs der Konkurrenz keine Chance. In fehlerfreien 39,69 Sekunden überwand das Paar den Stechparcours der renommierten Prüfungsserie für sieben- und achtjährige Nachwuchsspringpferde. Auf dem zweiten Platz folgte der Sieger der zweiten Qualifikation, der Holsteiner Hengst Conzept v. Concerto-Langata Express unter dem Brasilianer Bernardo Alves (0/40,82) vor dem Oldenburger Lancelot v. Lancer III-Argentinus, der unter dem Iren Denis Lynch den Stechparcours mit einem Fehler in 40,85 Sekunden bewältigte.
28.08.05 Jan Brink erstmals Aachener Dressur-Champion
Mit dem Gewinn des Deutsche Bank Preises – Grand Prix Kür – sicherte sich Jan Brink zugleich den Großen Dressurpreis von Aachen. Seit Reiner Klimke (1984) siegt mit dem sympathischen 35-jährigen Schweden erstmals wieder ein Mann in der Hauptprüfung. Vor 5000 Zuschauern zeigte er den 14-jährigen in Schweden gezogenen Hengst Björsells Briar v. Magini-Krocket in einer makellosen Kür und beeindruckte besonders mit einer energischen Piaff-Passage-Tour. Die neue Musik, die erstmals bei der Europameisterschaft in Hagen ertönte, passt bestens zur Choregraphie. 82,7 Prozent lautete das Richterurteil. Auf dem zweiten Platz mit 81,525 behauptete sich die Niederländerin Anky van Grunsven (37), deren Hannoveraner Keltec Salinero in der Kür wieder all seine Stärken ausspielte und die vergleichsweise schwache Leistung im Grand Prix Special am Vortag vergessen ließ. Das drittbeste Kürergebnis gelang Hubertus Schmidt (45) auf der Hannoveranerin Wansuela Suerte (79,100).In der Gesamtwertung um den Titel „Dressur-Champion Aachen 2005“ rangiert Jan Brink mit 232,475 Punkten deutlich an der Spitze. Die Plätze zwei und drei belegen Anky van Grunsven (226,985) und die Schweizerin Silvia Iklé (226,033). Als bester deutscher Teilnehmer erwies sich Hubertus Schmidt auf dem vierten Platz (225,863).
28.058.05 Rekordergebnis bei 4. Elite-Fohlenauktion
Mit einem Spitzenergebnis ging die 4. Elite-Fohlenauktion im Oldenburger Pferde Zentrum Vechta zu Ende. 60 Oldenburger Fohlen wurden für einen Gesamtumsatz 561.200 Euro verkauft (Durchschnittpreis: 9.353 Euro). Sternenfänger, ein dunkelbraunes Hengstfohlen von Sir Donnerhall-Figaro aus der Zucht von Hergen Schröder, Oldenburg, ging für den Spitzenpreis von 45.000 Euro nach Österreich. Insgesamt 21 Fohlen wurden ins Ausland verkauft. Die 20 Fohlen des Springpferdezuchtverbandes Oldenburg-International (OS) wurden für zusammen 159.000 Euro (Durchschnittspreis: 7.950 Euro) versteigert. Die OS-Preisspitze Ballotade (v. Balou du Rouet-Contender, Z.: Astrid Brabant-Stahl, Ahrensburg) ging für 33.500 Euro in den Stall des Franzosen Xavier Marie. Zwei weitere Fohlen wechselten an Neukunden aus Polen. Zum Auftakt der 4. Elite-Fohlenauktion trabte noch einmal die frischgebackene OS-Siegerstute Con Pleasure in die bestens besuchte Auktionshalle. Con Pleasure ging selbst als Fohlen über den Auktionsplatz Vechta. Zwei Oldenburger Fohlen wurden für Gebote über 30.000 Euro versteigert: Cok Mudde vom Stall Magic Stables (NED) erhielt bei 34.000 Euro den Zuschlag für das Florencio I-Sandro Hit-Hengstfohlen Five Star (Z.: Alwin Rolfes, Detern). Und Xavier Marie bot für das Hengstfohlen Final Lover (v. Florencio I-Sandro Hit, Z.: Stall Troff, Jengum/Oldendorp) 38.000 Euro. Für 21.000 Euro wechselte Luxy Boy (v. Luxius-Landadel, Z.: H.-J. Heitmann, Dinklage) ins Gestüt Eichenhain, Sandborstel. Das dänische Gestüt Blue Hors sicherte sich für 25.000 Euro den Dimaggio-Sohn Diego Maradonna (Z.: Georg Sieverding, Emstek). Die US-Amerikanerin Angela Barila schlug gleich mehrfach zu und ersteigerte u.a. Kohlmeise (v. Dimaggio-Lefevre, Z.: Ewald Giese, Emstek-Drantum). Der mit Springabstammung aufwartende Condotti (v. Concetto Famos-Ahorn Z, Z.: Karl-Heinz Ferlage, Löningen) blieb für einen Zuschlagspreis von 17.000 Euro in Deutschland. Auktionator Uwe Heckmann zeigte sich mit dem Auktionsergebnis sehr zufrieden: „Die Rekordofferte dieser Auktion hat nicht nur Stammkunden in aller Welt mobilisiert, sondern auch zahlreiche Neukunden aus dem Inland und dem Ausland wie Polen, Italien, Dänemark und den Niederlanden angelockt.“ Für die am 30. September/1. Oktober 2005 anstehende 63. Elite-Auktion ist er zuversichtlich: „Es kündigt sich eine Qualitäts-Auslese an, die höchste Begehrlichkeit wecken dürfte.“
Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes Umsatz Fohlen gesamt: 561.200 € Durchschnittspreis: 9.353 € Höchstpreis: 45.000 € Tiefstpreis: 3.000 € Anzahl Ausland: 21
Springpferdezuchtverband Oldenburg-International Umsatz Fohlen gesamt: 159.000,00 € Durchschnittspreis: 7.950,00 € Höchstpreis: 33.500,00 € Tiefstpreis: 3.000,00 € Anzahl Ausland: 3
27.08.05 Einbruch für van Grunsven - Beerbaum-Sieg
Aachen (dpa) - Einen völlig unerwarteten Einbruch hat die zweimalige Dressur-Olympiasiegerin Anky van Grunsven beim CHIO in Aachen erlebt. Die hoch favorisierte Niederländerin zeigte einen völlig verpatzten Grand Prix Spezial und belegte mit Salinero nur Platz 13. Die Siegerin der Auftaktprüfung rutschte in der Gesamtwertung auf den fünften Platz und hat damit kaum noch Chancen, ihren Titel beim Großen Dressur-Preis von Aachen zu verteidigen. Neben dem siegreichen Dressurreiter Jan Brink (Schweden) durfte sich am vorletzten Tag des CHIO vor allem der Springreiter Markus Beerbaum über den Sieg im Hauptereignis freuen. "Ich weiß nicht, was los war", sagte van Grunsven. "Ich glaube, Salinero hat sich erschrocken." Der elfjährige Wallach galoppierte, als er traben sollte, und piaffierte, als er anhalten sollte. "Ich habe das noch nie erlebt", meinte die erfolgreichste Dressurreiterin der vergangenen Jahre. Im Großen Dressurpreis führt nach zwei von drei Teilprüfungen der schwedische Spezial-Gewinner Brink mit Briar vor der Schweizerin Silvia Ikle mit Salieri und Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Wansuela Suerte. Schmidt war aber nicht zufrieden, da er nur Siebter im Spezial wurde. Die Entscheidung fällt in der Kür. Im Springstadion war derweil Markus Beerbaum der glücklichste Reiter. Der 34-Jährige aus Thedinghausen gewann das Hauptspringen im Sattel von Constantin. In der Winning Round setzte er sich mit dem schnellsten fehlerfreien Ritt in 34,48 Sekunden durch. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Rodrigo Pessoa (Brasilien) mit Richmond Park und Gerco Schröder (Niederlande) mit Milano. Zuvor hatte beim "Best of Champions", einem Springen mit Pferdewechsel, der Schweizer Markus Fuchs gewonnen. Nachdem der letztjährige Großer-Preis-Gewinner wie Weltmeister Dermott Lennon (Irland) nach vier Ritten acht Strafpunkte gesammelt hatte, setzte er sich im Stechen durch. Hinter Olympiasieger Rodrigo Pessoa (Brasilien) musste sich Europameister Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Rang vier begnügen.
26.08.05
Rolex Best of Champions: Markus Fuchs ist der Beste CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel war sichtlich beeindruckt von der Leistung der vier Teilnehmer des Wettbewerbs Rolex Best of Champions. Der hohe Gast sah sich den spannenden Wettbewerb mit Pferdewechsel an und nutzte die Gelegenheit, im Stadion unter anderem mit Ludger Beerbaum und Hans Günter Winkler zu plaudern. Angela Merkel erzählte, dass sie noch nie im Leben auf einem Pferd gesessen habe. "Aber ich bin schon Kutsche gefahren", so die CDU-Chefin. Rolex Best of Champions bot den zahlreichen Zuschauern im Stadion wieder ein hochklassiges Kräftemessen vier prominenter Titelträger: Weltmeister Dermott Lennon (2002), Olympiasieger Rodrigo Pessoa (2004), Europameister Marco Kutscher (2005) und der Sieger des Großen Preises von Aachen 2004, Markus Fuchs, steuerten nicht nur ihre eigenen Pferde durch den Parcours, sondern zeigten zugleich, wer am besten mit den Pferden der Konkurrenten zurecht kommt. Das gelang dem Schweizer Markus Fuchs und dem Iren Dermott Lennon am besten. Beide blieben mit zwei Pferden fehlerfrei und kassierten insgesamt nur je acht Fehlerpunkte, so dass die Entscheidung in einem Stechen herbeigeführt werden musste. Im Stechparcours gelang nur Markus Fuchs eine fehlerfreie Runde, so dass der 50-Jährige schließlich als Bester aller Champions gefeiert wurde. Hinter dem zweitplatzierten Iren rangierten der Brasilianer Rodrigo Pessoa mit 12 Fehlerpunkten an dritter und Marco Kutscher mit 24 an vierter Position.
27.08.05 Zweiter Sieg für Bernardo Alves
Der CHIO ist ein gutes Pflaster für den Brasilianer Bernardo Alves. Der 30-Jährige, der bei seinem Freund Rodrigo Pessoa in Brüssel trainiert, fügte seinem Sieg im Preis Warsteiner Preis - Preis von Europa - am Samstag noch einen ersten Platz im Sparkassen-Youngsters-Cup hinzu. Im Sattel des achtjährigen Holsteiner Hengstes Concept blieb er fehlerfrei und absolvierte den Parcours als Schnellster (55,53). Concept, im Besitz der holsteinischen Hengststation Maas J. Hell, gilt als eines der talentiertesten Nachwuchsspringpferde. Sein Vater ist Concerto II, mütterlicherseits geht er auf Langata Express zurück. Concerto II brachte auch den zweitplatzierten Youngster hervor: Der Holsteiner Sampras (Mutter v. Sacramento Song) unter Jeffery Welles (USA) überwand die Hindernisse fehlerfrei in 59,04 Sekunden und verwies Christian Ahlmann (Marl) mit dem Westfalen Lorenzo v. Lord Caletto-Pilot auf den dritten Rang (59,93). Die besten Pferde der Youngster-Prüfungen messen sich am Sonntag um 11 Uhr im Finale.
26.08.05 1. Elite-Stutenschau Springpferdezuchtverband Oldenburg-International (OS) von Tanja Becker
OS-Stutenkönigin Con Pleasure ·Con Pleasure heißt die erste Siegerstute des 2001 gegründeten Springpferdezuchtverbandes Oldenburg-International (OS). Im Vechtaer Reiterwaldstadion setzte sich die braune Tochter des Contendro I aus der Zucht von Manfred und Elke Husch, Celle, und dem Besitz von Franz-J. Sanktjohanser, Löningen, gegen zehn weitere äußerst qualitätsvolle drei- und vierjährige Springstuten durch. Zur Reservesiegerstute kürte die OS-Körkommission die braune Concetto-Tochter Rocca di Razza T (Züchter: Bernhard Thoben, Dwergte). 2. Reservesiegerstute wurde Cosheen (v. Landgold-Grannox) aus der Zucht von Jörg Maack, Friesack. ·Alle elf vorgestellten Stuten erhielten den Titel „Staatsprämienanwärterinnen“. ·„Die ausgesprochen typschöne Con Pleasure vereint höchste Springbegabung mit bestem Bewegungsvermögen“ kommentierte Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff die Siegerstute. „Insgesamt haben wir einen sehr beeindruckenden ersten Springstuten-Jahrgang gesehen, der durch die 2001 erfolgte Verbandsgründung zahlenmäßig noch etwas gering ausfiel.“ Im nächsten Jahr erwartet der OS-Zuchtleiter eine deutliche Zunahme der Titel-Aspirantinnen, da die Zahl der OS-gebrannten Fohlen in der Folge sprunghaft anstieg und 2004 die 1.000er Marke übertroffen wurde. Damit zählt der Springpferdezuchtverband Oldenburg-International zu den Top Ten der deutschen Pferdezuchtverbände. ·Neben Con Pleasure verfügen auch die beiden Reservesiegerstuten über herausragendes Leistungsblut: die 1. Reservesiegerstute Rocco di Razza T kommt aus dem hocherfolgreichen Oldenburger Stutenstamm der Reinhilde, dem zahlreiche Sport- und Zuchtspitzen entstammen, wie der gekörte und international erfolgreichen Seidon, die Beschäler Grando, Shine On und Calvadur und die international erfolgreiche Springstute Interpane Charisma. Aus dem Stamm der 2. Reservesiegerstute kommen auch der gekörte und im Springen erfolgreiche Leon Cavallo sowie Jumper wie Clou unter Mikko Piirala (FIN), Chanel, Le Chanel, Chantal, Laconda und Condor.
26.08.05 USA gewinnt Nationenpreis - Deutschland Vorletzter
Aachen (dpa) - Die deutschen Springreiter haben beim Nationenpreis in Aachen lediglich den siebten Platz belegt. Das favorisierte Team des Europameisters erwischte einen schwachen Tag und sammelte als Vorletzter 30 Strafpunkte. Das zweitwichtigste Mannschaftsspringen der Saison gewann das Team aus den USA (13) vor Frankreich (21) und Niederlande (21). Zum deutschen Team gehörten Marcus Ehning (Borken) mit Gitania, Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit L'Espoir. dpa/sportsline
26.08.05 Aachen - Nach historischer Schlappe Dressur-Reiter als faire Verlierer von sid Gratulation an `Oranje´/Kein Nachtreten wegen der Trainingsmethoden von Nikolaj Stobbe
Aachen (sid) In der bitteren Stunde der historischen Schlappe erwiesen sich Deutschlands Dressurreiter als faire Verlierer. Nach der ersten Niederlage im Mannschaftswettbewerb des CHIO von Aachen seit 1977 vermieden es Bundestrainer Holger Schmezer (Verden) und seine Equipe, die in die Kritik geratenen Trainingsmethoden der Niederländer als mögliche Wettbewerbsverzerrung anzuführen. Stattdessen gratulierten die Gastgeber dem Erzrivalen aus den Niederlanden stilvoll zum Triumph in der Aachener Soers. `Sie haben uns vor einem Monat bei der EM in Hagen den Sieg gegönnt. Das machen wir jetzt auch so´, sagte Schmezer, dessen Team sich nur um 0,334 Prozentpunkte geschlagen geben musste. Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg), die mit ihrem 10 Jahre alten Sterntaler im Viereck Unsicherheiten zeigte, fügte noch anerkennend hinzu: `Sie waren schon bei der EM so nah an uns dran. Jetzt ist die Serie gerissen. Vielleicht ist es gut, weil uns der Druck genommen ist.´ Auch die umstrittenen Trainingsmethoden der Niederländer waren für Schmezer kein Grund zum `Nachtreten´. Vor allem Olympiasiegerin Anky von Grunsven stand diesbezüglich zuletzt im Mittelpunkt. Die Europameisterin soll im Training bei ihren Pferden die so genannte Rollkur verstärkt anwenden. Dabei wird der Kopf des Pferdes extrem zur Brust geneigt. Van Grunsven indes verteidigte ihre Übungen, indem sie darauf verwies, dass sie die Rollkur nur in kurzen Momenten einfordern würde: `Dazwischen gibt es immer Phasen der Lockerung.´ `Ich würde so nicht trainieren. Deshalb kann ich aber diese Methoden nicht verdammen´, meinte Schmezer, in dessen Augen die Pferde der niederländischen Top-Reiterin `keinen unglücklichen Eindruck´ hinterlassen würden. Der Bundestrainer forderte erneut die Verbände sowie deren wissenschaftliche Berater auf, klare Richtlinien zu erstellen, an denen sich alle Länder orientieren können: `Dabei muss das Wohl des Pferdes im Mittelpunkt stehen´, so Schmezer. Bis die Kommission des Welt- Reiterverbandes FEI diese Regularien ausgearbeitet hat, werden noch einige Monate ins Land ziehen. Bis dahin bleiben die Trainingsmethoden in Deutschland und in den Niederlanden unterschiedlich. Mehr und mehr jedoch können sich die Holländer über Erfolge freuen. Endlich gelang dem Erzrivalen im `Mekka des Reitsports´ ein Mannschaftserfolg. `Es ist ein Gefühl, als ob man ein Hindernis überwunden hat. Das war auch bei meinem ersten Sieg mit Bonfire über Isabell Werth und Gigolo so´, sagte van Grunsven, die sich bei Olympia in Sydney 2000 und Athen 2004 jeweils den Einzeltitel gesichert hatte. Und ihr Mannschaftskollege Edward Gal ließ seiner Freude freien Lauf: `Das ist für mich der erste Sieg mit der Mannschaft, jetzt wird gefeiert.´
26.08.05 Aachen - Flächenbrand Thema des Tagesvon Nikolaj Stobbe von sid Aachen (sid) Am Anfang brannte am Rande des Teutoburger Waldes nur ein einzelnes Feuer. Ein Fachmagazin hatte bei der EM in Hagen über Tierquälerei im Training berichtet - und ganz besonders bei niederländischen Dressurpferden. Mehr und mehr schlugen die Flammen um sich und die in Verdacht geratene niederländische Olympiasiegerin Anky van Grunsven schaltete ihre Anwälte ein. Einen Monat später beim CHIO in Aachen hat sich in der Dressur-Szene längst ein Flächenbrand ausgebreitet. Über kein anderes Thema wird beim Weltfest des Pferdesports derzeit so viel getuschelt, geredet und gestritten. Dabei geht es im Kern um die Frage: Was ist erlaubt? Während im deutschen Lager die so genannte Rollkur klar ablehnt wird, steht die Niederländerin van Grunsven dazu. Zumindest in kurzen Phasen würde sie den Kopf ihrer Pferde extrem auf die Brust neigen. Bundestrainer Holger Schmezer weiß nicht genau, inwieweit diese Methode Tierquälerei ist. Die Pferde schauten nicht unglücklich aus. Es wird deutlich: Hier herrscht Ratlosigkeit, denn es mangelt an klaren Richtlinien. Längst ist der Welt-Reiterverband (FEI) gefordert. Die schon einberufene Kommission muss handeln und mittels wissenschaftlicher Beratung den nationalen Verbänden Richtlinien an die Hand geben - und zwar schnellstens. Angeblich sollen diese erst Mitte nächsten Jahres ausgearbeitet sein. Da könnte es vielleicht schon zu spät sein ...
26.08.05 EM Vielseitigkeit Junge Reiter: Deutschland führt nach Dressur in Mannschafts- und Einzelwertung Uta Helkenberg Segersjö/SWE (fn-press). Die deutsche Mannschaft führt nach Dressur bei den Vielseitigkeits-Europameisterschaften der Jungen Reiter im schwedischen Malmö. Mit nur 135,9 übernahmen Marie-Louisa Meyer (Ibbenbüren) mit I'm no Angel, Christine Seitz (Sachsenheim) mit Amigo, Nicola Winkler (Eutin) mit Reth Man und Leonie Dißmann (Calw) mit Santa's Little Helper die Führung vor den Mannschaften aus Italien (146,9), Großbritannien (150,2), Frankreich (151,4) und den Niederlanden (153,6). In der Einzelwertung konnte sich am heutigen Freitag die deutschen Einzelreiterin und EM-Newcomerin Lisette Ahrens (Hannover) mit Izikus xx durchsetzen. Sie startet morgen mit lediglich 39,2 Strafpunkten ins Gelände. Den zweiten Platz belegt der Niederländer Huub van der Mark mit 38,4 Strafpunkten vor Marie-Louisa Meyer (41,3). Mit 45,0 Strafpunkten Fünfte nach Dressur ist Christine Seitz; den elften beziehungsweise zwölften Platz belegen Einzelreiterin Anna-Katharina Störtenbecker (Sagau) mit Quirrido (49,2) und Nicola Winkler (Eutin) mit Reth Man (49,6). Nach Dressur auf dem 23.Platz landete Leonie Dißmann (54,4). Als "modernen, technisch anspruchsvollen Kurs" bezeichnete Equipechef Hans Melzer (Putensen) die Geländestrecke, die die Jungen Reiter am Samstag als zweite Teilprüfung zu bewältigen haben.
25.08.05 CHIO Aachen: Otto Becker gewinnt den Preis von NRW Einen deutschen Doppelerfolg sah der Preis von Nordrhein-Westfalen beim CHIO in Aachen.
Nachdem sich die Reiter der Gastgebernation beim Preis von Europa am Vortag etwas zurückhaltend gezeigt hatten, sicherte sich Otto Becker (Sendenhorst) mit Dobel´s Cento mit einer Nullrunde in 48,49 Sekunden die Traditionsprüfung. Zweiter wurde Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit Le Mans mit einem fehlerfreien Ritt in 51,62 Sekunden. Platz drei holte sich Gerco Schröder (Niederlande) mit Eurocommerce Milano mit vier Fehlerpunkten in 46,94 Sekunden. Im Stechen, das sechs Teilnehmer des Normalumlaufs erreichen konnten, waren noch zwei weitere deutsche Reiter vertreten. Mit vier Fehlerpunkten in 54,72 Sekunden belegte Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Goldfever Platz fünf. Sechster wurde Toni Hassmann (Lienen) mit Forsyth FRH mit zwölf Fehlerpunkten in 53,62 Sekunden.
25.08.05 Deutsches Team für Nationenpreis nominiert Aachen (dpa) - Marcus Ehning (Borken) wird beim Nationenpreis in Aachen als erster Springreiter des deutschen Teams mit Gitania in den Parcours reiten. Für die Mannschaft nominierte Bundestrainer Kurt Gravemeier aus dem siegreichen EM-Quartett zudem Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate und Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender. Vierter Starter ist Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit L'Espoir, während Mannschafts-Europameister Christian Ahlmann (Marl) nur zuschauen darf. "Das war eine schwere Entscheidung, aber einen von den fünf musste ich streichen", sagte der Bundestrainer.
25.08.2005 Aachen - Deutsche Equipe liegt in Front von sid Aachen (sid) Die deutsche Dressur-Equipe befindet sich beim Nationenpreis im Rahmen des CHIO in Aachen auf Erfolgskurs. Die Mannschaft von Bundestrainer Holger Schmezer liegt nach drei von vier Reitern mit 210,416 Punkten auf dem ersten Rang vor den US-Amerikanern (209,416) und den stark eingeschätzten Niederländern (209,041). Wie erwartet hatte sich im dritten Durchgang Olympiasiegerin Anky van Grunsven mit ihrem Top-Pferd Salinero nach einer tollen Vorstellung im Wettkampf-Viereck mit 74,083 Prozentpunkten an die Spitze der Einzelwertung gesetzt. Die deutsche Equipe konterte jedoch. Martin Schaudt (Albstadt) zeigte mit seinem Top-Pferd Weltall ebenfalls eine starke Vorstellung und setzte sich vor dem Finale am Mittwochnachmittag mit 72,083 Prozentpunkten auf den zweiten Rang.
24.08.05 CHIO Aachen: US-Team geht im Nationenpreis Dressur in Führung Nach dem ersten Tag im Nationenpreis Dressur beim CHIO in Aachen liegt die Dressurequipe der USA mit 140,666 Prozentpunkten in Führung. Mit 138,333 Prozentpunkten rangiert das deutsche Team auf Platz zwei. Mannschafts-Europameisterin Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg) erzielte mit Sterntaler-Unicef 68,875 Prozent und rangiert damit im Zwischenstand der Einzelwertung des Grand Prix auf Platz sieben. Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit Lesotho, zweite Reiterin in der deutschen Mannschaft, kam auf 69,458 Prozent und damit Platz vier der vorläufigen Einzelwertung. Auf Platz drei der Mannschaftswertung folgt das niederländische Team mit 134,541 Prozentpunkten. Bestes Paar in der ersten Hälfte des Grand Prix waren Steffen Peters (USA) und Floriano mit 71,333 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Kyra Kyrklund (Finnland) mit Max (70,500 Prozent) und Alexandra Koreleva (Russland) mit Balagur (69,875 Prozent). Im zweiten Teil des Grand Prix gehen am Donnerstag für das deutsche Team Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Wansuela suerte und Martin Schaudt (Albstadt) mit Weltall VA an den Start.
24.08.05 Aachen (dpa) - Die deutschen Springreiter sind beim ersten Höhepunkt des CHIO in Aachen leer ausgegangen.
Die erfolgsverwöhnten Gastgeber landeten im geschlagenen Feld und mussten beim Preis von Europa dem siegreichen Bernardo Alves gratulieren. Der 30-jährige Brasilianer setzte sich im Stechen mit Canturo in 36,78 Sekunden vor seinem ehemaligen Trainer, dem Olympiasieger Rodrigo Pessoa mit Baloubet du Rouet (37,91), durch. Bester einheimischer Starter war Ludger Beerbaum (Riesenbeck), der mit L'Espoir auf Rang neun kam. Alves zeigte beim zweitwichtigsten Einzelspringen des CHIO einen furiosen Ritt als letzter Starter des Stechens. "Das ist fantastisch", kommentierte er seinen bisher größten Erfolg in Europa. "Es ist unglaublich, Rodrigo bei so einem wichtigen Springen zu schlagen." Hinter dem brasilianischen Duo kamen in der mit 75 000 Euro dotierten Prüfung die ebenfalls fehlerfreien Nick Skelton (Großbritannien) mit Arko (38,62) und Juan Carlos Garcia (Italien) mit Albin (39,49) auf die Plätze drei und vier. Die meisten deutschen Reiter, darunter Weltcup-Siegerin Meredith Michaels-Beerbaum, scheiterten bereits im Umlauf. Doppel-Europameister Marco Kutscher (Riesenbeck) erreichte zwar das Stechen, doch sein Hengst Montender lief an einem Hindernis vorbei und sammelte in der Folge insgesamt 14 Strafpunkte. "Er hat jetzt Pause gehabt seit der EM", sagte Kutscher, der vor vier Wochen im italienischen San Patrignano zwei Goldmedaillen mit dem elfjährigen Hengst gewonnen hatte. Zwei Abwürfe hatte im Stechen Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit seiner Nachwuchshoffnung L'Espoir. "Er braucht noch ein bisschen Zeit, da darf man keine Wunderdinge erwarten", sagte der Reiter über seinen neunjährigen Wallach, den er auch beim Nationenpreis einsetzen möchte. "Man muss sich die Kraft einteilen", kommentierte Beerbaum, "wir haben ja noch einige Tage vor uns und ein paar schwere Runden." dpa/sportsline
24.08.05 Erster Dressursieg für Anky van Grunsven
Mit einem Sieg im Prix St. Georges eröffnete Anky van Grunsven (37) den Reigen der Dressurprüfungen beim Weltfest des Pferdesports 2005. Auf dem achtjährigen niederländisch gezogenen Rapphengst IPS Painted Black v. Gribaldi-Ferro erzielte die amtierende Olympiasiegerin und Europameisterin 72,75 Prozent. IPS Painted Black ist ein in den Niederlanden stark nachgefragter Deckhengst, der mit Anky van Grunsven bereits in zahlreiche Nachwuchsprüfungen siegte und als größte Zukunftshoffnung der Reiterin gilt. Auf dem zweiten Platz im Prix St. Georges folgte einer der Youngster des CHIO: Matthias Alexander Rath (21) aus Kronberg/Taunus, Sohn des Dressurausbilders Klaus-Martin Rath, stellte den zehnjährigen Hannoveraner Cantelli v. Cordoba-Weltmeyer vor und wurde von den fünf Richtern mit 70,9 Prozent belohnt. Der drittplatzierte Hannoveraner Bouton (70,6) ist dem Dressurpublikum bereits bekannt. Vor zwei Jahren gewann der elfjährige Borneo-Weltmeyer-Nachkomme mit seiner Besitzerin Nadine Capellmann (40) aus Würselen/Aachen alle Prüfungen der Kleinen Tour beim CHIO. Bereits als Dreijähriger war Bouton in aller Munde, als er Bundeschampion der Reitpferde in Warendorf (unter Eva Möller) wurde.
24.08.05 Aachen - Grand Prix in Aachen Schulten-Baumer reitet auf Rang zwei von sid
Aachen (sid) Die deutsche Dressur-Mannschaft hat im Zweikampf mit den Niederlanden um den Mannschaftstitel beim CHIO einen Punktsieg gelandet. Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) belegte zum Auftakt des Grand Prix nach den jeweils ersten Startern mit ihrem Pferd Lesotho und 69,250 Prozentpunkten den zweiten Platz hinter dem US-Amerikaner Steffen Peters auf Floriano (71,333). Auf Rang drei landete Nathalie zu Sayn-Wittgenstein (Dänemark/66,667) auf Rigoletto. Für die Niederlande belegte Kirsten Beckers auf Broere Jazz mit 65,458 Prozentpunkten nur den fünften Rang. Der zweite Durchgang im Grand Prix mit den zweiten Startern der Nationen endete am späten Nachmittag. Am Morgen hatte bereits Olympiasiegerin Anky van Grunsven mit ihrem acht Jahre alten Hengst Painted Black den mit 3000 Euro dotierten Prix St. Georges gewonnen. Die Europameisterin aus den Niederlanden erzielte mit 72,750 Prozentpunkten das beste Ergebnis vor Matthias Alexander Rath (Kronberg/70,900) auf Cantelli und Weltmeisterin Nadine Capellmann (Würselen/70,600) auf Bouton.
24.08.05 Reiter Revue international: Pferd des Jahres 2004 Er beeindruckt mit enormer Galoppade, war siebenjährig bereits Weltmeister der Jungen Pferde, schnupperte in Athen olympische Luft und hat eine große Fangemeinde: Ingrid Klimkes Vielseitigkeits-Crack Sleep Late, liebevoll "Blue" genannt, wurde von den Leserinnen und Lesern der Fachzeitschrift Reiter Revue international mit über 46 Prozent der Einsendungen zum "Pferd des Jahres 2004" gewählt. Dreimal gewann das Team Klimke/Sleep Late die Deutsche Meisterschaft in der Vielseitigkeit. Bisheriger Höhepunkt der Karriere war die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Athen. Trotz eines Sturzes erreichte das Paar in Bestzeit das Ziel. Vollblutwallach Sleep Late v. Kuwait Beach xx ist das sechste Vielseitigkeitspferd, das die Reiter Revue als "Pferd des Jahres" auszeichnet. Die Ehrung erfolgt am Donnerstag im Anschluss an den Umlauf des RWE-Preises von Nordrhein-Westfalen gegen 16 Uhr im Hauptstadion.
24.08.05
Pessoa erhält Olympia-Gold in Rio - Große Feier Achen (dpa) - Springreiter Rodrigo Pessoa erhält seine Goldmedaille von den Olympischen Spielen in Athen am 29. August in Rio de Janeiro. "Ich fliege gleich nach dem Großen Preis los, da ist eine große Feier geplant", sagte der Brasilianer am Rande des CHIO in Aachen. Pessoa wurde nachträglich der Sieg zugesprochen, weil der Ire Cian O'Connor des Dopings überführt worden war. Marco Kutscher (Riesenbeck), der durch die nachträgliche Disqualifikation auf Rang drei gerutscht ist, weiß noch nicht, wann und wo er seine Bronzemedaille erhält. Der ursprünglich geplante Termin bei den deutschen Meisterschaften in Verden war ebenso geplatzt wie die erhoffte Übergabe in Aachen. "Es gab schon ein paar Mal Termine, jetzt warte ich einfach ab", sagte der Doppel-Europameister. "Etwas Schriftliches habe ich immer noch nicht."
24.08.05 Deutsche Fahrer übernehmen Führung nach Dressur
Mit insgesamt 103,43 Strafpunkten übernimmt das deutsche Vierspännerteam nach der Dressur die Führung im Nationenpreis. Michael Freund (50/Neu-Isenburg) steuerte mit 48 Punkten zugleich das beste Ergebnis der Prüfung bei. Teamkamerad Christoph Sandmann (38) aus Lähden belegte mit 55,42 Punkten den fünften Platz in der Einzelrangierung. Auf Platz zwei in der Mannschaftswertung folgt das Team aus den Niederlanden (110,96) vor Belgien (111,87), Schweiz (114,18), Ungarn (118,65) und Schweden (121,60). Bundestrainer Ewald Meier schickt mit Freund, Sandmann und dem 32-jährigen Josef Zeitler (Starnberg) ein routiniertes Team an den Start. In identischer Besetzung nahm das Trio 2004 an der Weltmeisterschaft im ungarischen Kecskemet teil und gewann im Juli dieses Jahres den CAIO im niederländischen Breda. Als Einzelfahrer vertreten Rainer Duen (34/Friesoythe) und Peter Tischer (39/Neu-Isenburg) deutsche Farben. In der Einzelwertung läuft der CAIO 2005 einmal mehr auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Michael Freund und dem Niederländer Ysbrand Chardon hinaus, wenngleich Freund mit knapp vier Punkten einen ordentlichen Vorsprung hat. Chardon belegt mit 51,97 Minuspunkten den zweiten Platz. Der US-Amerikaner Tucker Johnson folgt mit 52,61 auf Rang drei vor dem Weltmeister von 1998, Werner Ulrich (Schweiz) mit 54,02. Der zweite Wettbewerb der Kombinierten Wertung - die Geländeprüfung im Aachener Wald - beginnt am Samstag um 9 Uhr.
23.08.05 RIDERS TOUR 2005 - Der Endspurt beginnt schon in Donaueschingen
(Donaueschingen) Der Blick in das aktuelle Ranking der höchstdotierten Serieim internationalen Springsport macht es deutlich – der Endspurt in Sachen RIDERS TOUR beginnt schon beim CHI Donaueschingen vom 15. bis 18. September.Die sechste Etappe der TOUR wird hochspannend, haben sich die Favoriten dochin bislang fünf Wertungsprüfungen von Hamburg bis Münster in Position gebracht. Titelverteidigerin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) ziert erneut die Spitze des Rankings mit 50 Zählern, dicht gefolgt von Marcus Ehning (Borken), dem TOUR-Favoriten 2004, der in letzter Sekunde in München noch auf Platz zwei zurückfiel. Er rangiert mit 44 Zählern jetzt hinter der quirligen Amazone und er wird in Donaueschingen seine Chance nutzen, ebenso wie Mylene Diederichsmeier (Steinhagen/41) und Otto Becker (Albersloh/36). Zwischen den ersten vier Positionen des Rankings liegen gerade nur vierzehn Punkte und das macht deutlich – jeder Punkt zählt bei den noch verbleibendendrei Etappen der RIDERS TOUR in Donaueschingen, Hannover und München und Kopfrechnen hat Hochkonjunktur bei den Athleten im Sattel. Die Ereignisse in Donaueschingen werden vom ZDF live begleitet. Die sechste Wertungsprüfung der RIDERS TOUR wird am Sonntag von 13.50 bis 15.30 Uhr übertragen. Sport, Emotionen, Geschichten rings um den Parcours – all das zeigt das „Zweite“ am Sonntag, dem 18. September in SPORTextra aus Donaueschingen. Spannung, das gilt auch für die RIDERS TOUR Team presented by MONEYMAXX,denndie insgesamt zehn Teams, die 2005 in der Serie antreten, liefern sich ein enges Rennen um Punkte. Das MONEYMAXX Equestrian Team hat mit insgesamt dreiEtappensiegen nach fünf Stationen die Führung zurückerobert, gefolgt vom Sprehe Feinkost Team und dem Team Sony Ericsson. Auch die Teamwertung der TOUR ist ein TV-Ereignis und wird vom SWR am Samstag, dem 17. September von 16.00 bis 17.00 Uhr übertragen. Der fürstlich-fürstenbergische Schlosspark bietet die letzte Station der Serie unter freiem Himmel. Nach dem Event auf dem traditionsreichen und mit einem hochmodernen Boden ausgestatteten Turnierplatz zieht die Serie unter das Hallendach um. Die RIDERS TOUR ist mit insgesamt 829.000 Euro dotiert und wird zum dritten Mal von der Credit Suisse (Deutschland) AG als Partner begleitet. Das Finanzdienstleistungs-Unternehmen verknüpft den eigenen Anspruch größter Kompetenz mit dem hohen sportlichen Level der RIDERS TOUR. Neben dem Engagement in der RIDERS TOUR, zählen auch Golf, Formel 1 und der
23.08.05 Michaels-Beerbaum mit Auftaktsieg beim CHIO
Aachen (dpa) - Meredith Michaels-Beerbaum hat beim CHIO in Aachen für einen furiosen Auftakt der Gastgeber gesorgt. Die 35-jährige Springreiterin aus Thedinghausen gewann das Hauptspringen des ersten Tages beim weltweit bedeutendsten Reitturnier. Im Starterfeld von 62 Paaren lieferte die Weltcup-Siegerin mit ihrem zehnjährigen Wallach Checkmate den schnellsten fehlerfreien Ritt in 73,73 Sekunden. Die Plätze zwei und drei gingen an Dennis Lynch (Irland) mit Schneesturm (74,58) und Markus Fuchs (Schweiz) mit Granie (74,66). "Checkmate ist sehr schnell", sagte die Siegerin über ihr Zweitpferd. "Aber ich habe gedacht, einer holt mich noch ein." Für die folgenden fünf Tage hat sie sich viel vorgenommen. Mit ihrem zuletzt angeschlagenen Toppferd Shutterfly will sie die wichtigen Springen bestreiten. "Die Pferde sind gut in Form, ich rechne mir etwas aus", sagte die erfolgreichste Reiterin der vergangenen Monate. Zufrieden war auch ihr Ehemann Markus, der mit Constantin (75,41) auf Platz fünf hinter Toni Haßmann (Lienen) mit Camirez (75,15) kam. Das Eröffnungsspringen hatte zuvor Ludo Philippaerts gewonnen. Der belgische Vize-Europameister von 2001 siegte im Sattel des neunjährigen Hengstes Tauber mit einem fehlerfreien Ritt in 62,88 Sekunden klar vor dem Briten William Funnell mit Tibor (66,02). Bester deutscher Reiter war Alois Pollmann-Schweckhorst (Warstein) mit Glenn (67,15) als Dritter vor dem Österreicher Gerfried Puck mit Minanda (68,29). Zufrieden zeigten sich die Organisatoren des Turniers mit dem ersten Turniertag auf dem rundum erneuerten Gelände in der Aachener Soers. "Die Resonanz ist bisher sehr positiv - von den Reitern, den Funktionären und den Besuchern", sagte Klaus Pavel, der Präsident des veranstaltenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV). Mit Investitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro ist der Turnierplatz für die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr umgebaut worden. Neu sind unter anderem eine Seitentribüne mit mehr als 7000 Plätzen und einem Verwaltungsgebäude im Inneren, ein futuristisch aussehender Richterturm sowie ein neues Veterinärzentrum. "Das ist einfach toll", lobte der Schweizer Markus Fuchs, während der österreichische Springreiter Thomas Frühmann über das umgebaute Turniergelände witzelte: "Das hat ein bisschen was von einem Flughafen.
24.08.05 "CHIO 2005 und neues Springstadion in Aachen glanzvoll eröffnet
Über 42 000 Zuschauer beim ersten Turniertag in der Soers Aachen. Die humorvolle Aufforderung von Moderator Graf Plettenberg passte so gar nicht zu den Gefühlen im Stadion. „Die Leute, in deren Richtung die Kanone zielt, sollten sich kurz mal hinlegen.“ Hinlegen? Im weiten Rund des Springstadions in der Aachener Soers dachte keiner daran. Stattdessen wurde der Salutschuss eifrig umjubelt, bei den Wiener Walzern mitgeschunkelt und der Auftritt der Spanischen Hofreitschule sogar mit stehenden Ovationen bedacht. Wohlfühlatmosphäre pur bei der „doppelten“ Eröffnungsfeier: Startschuss war am Montagabend nicht nur für das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2005, sondern auch für das runderneuerte und prall gefüllte Springstadion. „Das modernste Reitstadion der Welt“, meinte Bundesinnenminister Otto Schily (SPD. Er hatte dann auch ein Geschenk mitgebracht: „Toll, dass es in der geplanten Bauzeit von einem Jahr geklappt hat. Dass die Kosten um eine Million Euro überschritten wurden, ist eine lässliche Sünde. Der Bund wird sich bemühen, die entstandenen Mehrkosten mit auszugleichen.“ Ein Grund mehr für die lockere und stimmungsvolle Atmosphäre. Große Freude auf die Wettkampfwoche beim CHIO und auch schon auf die WM 2006 in der Soers. Über 42 000 Zuschauer kamen zu den ersten Wettkämpfen und anschließend auf die große Feier. Dementsprechend bunt ging es zu im Stadion, die Besucher wedelten mit ihren Fähnchen in den Farben der sieben WM-Disziplinen, und das Rahmenprogramm mit dem diesjährigen Partnerland Österreich verbreitete in der Arena mit seinen geschmückten Kutschen, Mädchen in Dirndln, einem Ballett und Reitern, Reitern, Reitern mehr als einen Hauch von Wiener Flair. Höhepunkte waren die Auftritte der Wiener Sängerknaben, der Spanischen Hofreitschule und der Gestütskapelle Piber, aus deren Stallungen die berühmten weißen Lipizzaner stammen. Und natürlich das Drücken auf den roten Knopf. Der blieb Schily vorbehalten – und er ließ damit das neue Weltmeisterschaftslogo auf dem ebenfalls neuen Richterturm erleuchten. „Hoffen wir, dass die Strahlkraft diese Logos auch weit über die Grenzen Deutschlands hinausgeht“, zeigte sich Klaus Pavel, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins, in Gegenwart von Aachens Oberbürgermeister Jürgen Linden und Österreichs Botschafter Christian Prosl begeistert. Das waren auch die Zuschauer, die eifrig ihre Fotoapparate zückten, als passend zum Knopfdruck tausende Ballons – natürlich auch in den sieben Farben der Weltreiterspiele – in die Luft stiegen. Es blieb bunt in der Soers – und so sollen auch die Wettkämpfe bis zum kommenden Sonntag werden. Tickets sind erhältlich unter der Telefon-Hotline 0241-917-1111.
23.08.05 Ludo Philippaerts erster Sieger 2005 in der Soers
Die erste Nationalhymne des CHIO 2005 erklang für den Belgier Ludo Philippaerts (45), Zangersheide. Im Eröffnungsspringen siegte er auf dem neunjährigen Rappen Tauber van het Kapelhof, in Zangersheide gekörter belgischer Hengst v. Darco, fehlerfrei in 62,88 Sekunden. Auf dem zweiten Platz behauptete sich der Brite William Funnell (39), der mit dem belgischen Wallach Cortaflex Tibor, ebenfalls von Darco abstammend, über drei Sekunden mehr benötigte (0/66,02). Als bester deutscher Teilnehmer belegte Alois Pollmann-Schweckhorst (41) aus dem westfälischen Warstein mit dem elfjährigen niederländischen Fuchswallach Glenn v. Glennrige Platz drei (0/67,15).
23.08.05 Vier Hannoveraner Springpferdechampions Hohe Qualität auf dem Dobrock von Bettina Dierks
Zum ersten Mal standen bei der Siegerehrung des Hannoveraner Springpferde-championats für Vier-, Fünf- und Sechsjährige vier Pferde im Rampenlicht. Der Stakkato/Lastro-Sohn Stakastro (Z.: Michael Drews, Häuslingen) war mit Gerar-dus Krijnen bester Vertreter des Jahrgangs 2001. Der Fuchshengst siegte mit der Wertnote 9,0. Zweiter wurde ebenfalls ein Sohn des Celler Landbeschälers Stakkato: Stan the Brandy-Man (Z.: Karsten Nordmeyer, Garbsen), der von Anita Sande gerit-ten wurde, erzielte die Wertnote 8,5. Zwei Fünfjährige teilten sich den Titel. Im Stechen um den Sieg kamen Carlos Don Benito v. Chasseur/Acord II (Z.: Hildegard Meinke, Beckdorf) mit Steffen Engfer und Saint Diego v. Sandro Hit/Goldstern (Z.: Georg Kok, Bunderhee) mit Thomas Grimm zeitgleich in das Ziel. Im Normalparcours hatte Carlos Don Benito mit 8,7 die beste Bewertung erhalten. Hannoveraner Springpferdechampion der Sechsjährigen wurde Scarlett v. Salva-no/Winterwald (Z.: Focko Saathoff, Ihlow) mit Karl Brocks. Sie war souverän mit der höchsten Wertnote (8,8) in das Stechen eingezogen und verwies mit einer Zehntel Sekunde Vorsprung den Rabino/Westminster-Sohn Relevantus (Z.: Adolf Bachmann, Hannover) mit Hilmar Meyer auf Platz zwei.
23.08.05 Ergebnisse süddeutsches Fohlenchampionat in Heuchlingen
Plätze 1-3 gingen bei den Hengsten nach Württemberg! Platz 1 für das Fohlen Kat-Nr. 35 von Sandro Hit, Züchter:Fam. Wörner aus Osterburken und für das Fohlen Kat-Nr. 59 v Sir Donnerhall aus der Zucht v. Stefan Kurz-Zöbingen. Auf Platz 3 folgt das Fohlen Kat-Nr. 64 von Caretano Z. Züchter: Elisabeth Abele aus Zöbingen. Bei den Stuten siegte ein Fohlen aus Bayern. Fohlen Kat-Nr. 13 von Sir Donnerhall aus der Zucht v. H. Klöck, Amberg.
22.08.05 Aachen - Top-Reiter im Aachen-Fieber von sid Beerbaum: `Kribbeln ist da´/ Platz für über 50.000 Fans/ 20 Nationen von Nikolaj Stobbe
Aachen (sid) Die letzten Baumaßnahmen sind abgeschlossen, die Top-Reiter können den Startschuss im größten und modernsten Stadion der Welt kaum erwarten. `Ich bin sehr gespannt auf die neue Anlage. Das Kribbeln ist da. Am liebsten wäre ich schon längst da´, sagt der viermalige Springreiter Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck). Und Doppel-Europameister Marco Kutscher (Hörstel) sieht den Vorstoß in neue Dimensionen geglückt: `Das Stadion hat die Größe einer Fußball-Arena und wird die Besucher und Sportler faszinieren.´Der Aachen-Laurensberger-Rennverein (ALRV) hat keine Mühen und Kosten gescheut, um zum CHIO (vom 23. bis 28. August) und zur WM im kommenden Jahr ein Deluxe-Stadion zu präsentieren. Rund 17 Millionen Euro wurden in die Baumaßnahmen investiert. Die Zuschauer-Kapazität wurde um über 30 Prozent auf über 50.000 Plätze erhöht. Neue Tribünen und ein separater Richterturm geben der Anlage ein neues Gesicht. Von Dienstag bis Sonntag werden mehr als 300.000 Besucher in der Soers erwartet. 400 Pferde sowie 160 Reiter und Fahrer aus 20 Nationen gehen an den Start.Nach seiner unfreiwilligen Pause bei der EM der Springreiter Ende Juli im italienischen San Patrignano hat sich Ludger Beerbaum für den CHIO viel vorgenommen. Der 41 Jahre alte Riesenbecker schaffte rechtzeitig zur Generalprobe für die Welt-Reiterspiele 2006 den Sprung zurück ins Team und will am Freitag im Nationenpreis an der `Operation Titelverteidigung´ erfolgreich mitwirken.`Meine Pferde waren zuletzt etwas außer Form. Vor Aachen hat sich die Situation verbessert, so dass ich auf jeden Fall angreifen kann´, meinte Beerbaum. In Couleur Rubin, L´Espoir und Goldfever hat der Einzel-Olympiasieger von 1992 drei Pferde am Start, die in der alten Kaiserstadt ihre Chance erhalten sollen. `Ich werde sie alle in Aachen testen und sehen, in welcher Verfassung sie unter den besonderen Bedingungen vor Ort abschneiden.´Bundestrainer Kurt Gravemeier (Sendenhorst) hatte bei der Nominierung die Qual der Wahl und entschied sich neben `Rückkehrer´ Beerbaum auf die EM-Sieger von San Patrignano. Doppel-Europameister Marco Kutscher (Hörstel) wird genauso wie Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Christian Ahlmann (Marl) und Marcus Ehning (Borken) um die vier Plätze im Team kämpfen. Den Sprung in die Manschaft verpasst hat Routinier Otto Becker aus Sendenhorst, der sich schon in San Patrignano mit der Rolle des Ersatzreiters zufrieden geben musste. `Natürlich war es für Otto bitter, als er erfahren musste, dass er nicht zur Mannschaft gehört´, erklärte Gravemeier. Beim nächsten internationalen Top-Turnier im kanadischen Calgary soll Becker doch bereits wieder zur deutschen Equipe gehören.Auch in der Dressur, deren erste Prüfung am Mittwoch startet, rechnet sich die deutsche Equipe Siegchancen aus. Die Europameister Hubertus Schmidt (Borchen) und Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg) führen das Team an, das durch Martin Schaudt (Albstadt) und Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) komplettiert wird. Nicht dabei ist die deutsche Meisterin Heike Kemmer (Winsen), deren Pferd Bonaparte noch an einer Knochenhautentzündung leidet. `Für so eine wichtige Veranstaltung mit drei Prüfungen muss das Pferd topfit sein´, erklärte Bundestrainer Holger Schmezer (Verden).
22.08.05 Hannover: Sensationelles Ergebnis der 31. Elite-Fohlen- und Zuchstutenauktion Drei Hannoveraner Fohlen über 50.000,- EUR verkauft
Das Hengstfohlen Skygate Hit v. Sandro Hit/Brentano II (Z. u. Ausst.: Michael Schöning, Könnern) erzielte mit 75.000,- EUR den Rekordhöchstpreis bei der 31. Hannoveraner Fohlen- und Zuchtstutenauktion. Der Dunkelbraune wurde von dem renommierten Aufzucht- und Ausbildungsstall Gestüt Höftehof in Meppen erworben. Den zweithöchsten Preis von 58.000,- EUR erreichte der ebenfalls dressurbetont gezogene Lawaldo v. Lauries Crusador xx/Warkant (Z. u. Ausst.: Horst Medenwald, Loxstedt) aus dem Stamm des Celler Landbeschälers Londonderry, den sich ein bekannter Dressurstall im Emsland sicherte. Teuerster Springnachwuchs war der Silvio/Forrest xx-Sohn Shutterboy (Z. u. Ausst.: Jens Dreesmann, Hesel), der für 50.000,- EUR in einem belgischen Springstall aufwachsen wird. Der Braune ist Vollbruder des Weltcupsiegers Shutterfly. Die riesige Anzahl von 210 verkauften Fohlen, die eine Erweiterung der Veranstaltung auf drei Tage notwendig machte, ergab den bisher höchsten Durchschnittspreis einer Elite-Fohlenauktion von 7.890,- EUR. Sehr stark war die Nachfrage aus dem Ausland: 115 Hannoveraner Fohlen werden Deutschland verlassen. Die größte Käufergruppe kam aus Spanien (29 Fohlen), gefolgt von Italien (19) sowie Schweden und den Niederlanden (jeweils 10 Fohlen). Die 17 Zuchtstuten wurden zu einem Durchschnittspreis von 12.176,- EUR verkauft. Preisspitze war St.Pr.St. Winergy v. Weltmeyer/Matcho AA (Z u. Ausst.: Axel Windeler, Verden-Walle), die für 36.000,- EUR nach Großbritannien verkauft wurde.
22.08.05 Westfalen im Sport TURNIER DER SIEGER vom 18.-21. August 2005 in Münster
Im Finale "Youngster-Cup für Nachwuchspferde" siegte Rolf-Göran Bengtsson mit der westfälischen Stute Quanta Costa v. Quattro B - Großmogul. Die 8j. Fuchsstute wurde anläßlich der NRW-Elite-Auktion im Herbst 2000 von ihrem Züchter Gerhard Löw, Siegen, für einen Zuschlagspreis von 61.000 DM nach Bayern verkauft. Von dort aus gelangte sie in den Beritt von Rolf-Göran Bengtsson, der sie als ständiger Reiter seit 2003 beispielhaft über Springpferdeprüfungen L und M, über Springprüfungen M/B und M/A bis zur Klasse S förderte. War sie 2004 als Siebenjährige bereits in Püfungen der schweren Klasse hochplatziert, folgten 2005 die ersten Siege, u.a. in Sonderborg/DEN. Zu den Platzierten im Finale gehörten auch die Westfalen Aktion Pur v. Ars Vivendi - Pilot (Züchter: Josef Wierling, Senden) unter Nicole Shahinian Simpson sowie VDL Groep Porto Rico v. Polydor - Canaris (Züchter: Ralf Blüggel, Hamm) unter Leopold van Asten.
22.08.05 Turnier der Sieger: Vier Holsteiner Siege
Beim Turnier der Sieger gewann Carving v. Calando I-Caletto I (Wolfgang Trede, Neuhausen) unter Jessica Kürten die erste Qualifikation (Siebenjährige) der Nachwuchspferdetour. Calimero v. Chambertin-Cantus (Kai Gerken, Lasbek) wurde unter Markus Renzel Fünfter vor Cassus v. Cassini I-Cantus (Jürgen Hattebuhr, Winsen) unter Christian Ahlmann und Herald v. Heraldik xx-Lorenz (Prof. Dr. Hartwig Schmidt, Borsfleth) unter Meredith Michaels-Beerbaum. High Spirit v. Heraldik xx-Carthago (Jens Hauschildt, Seester) wurde unter Eva Deimel Zehnter. In der zweiten Qualifkation kamen Meredith Michaels-Beerbaum und Herald auf Rang zwei, Carving und Jessica Kürten wurden Sechste. In der ersten Qualifikation der Achtjährigen belegte Caitano v. Calido-Fantast unter Tjark Nagel Rang sechs, Midnightlady v. Caretino-Romino (Horst Hesche, Breklum) wurde unter Thomas Voss Zehnte. Letztere gewannen die zweite Qualifkation, in der Caitano v. Calido I-Fantast (Dieter Buer, Pronstorf) und Tjark Nagel Dritte wurden, Carrington v. Caletto I-Lord (Serafino Ingardia, Neustadt) unter Mylene Diedrichsmeier Neunte. Im Finale, das die Sieben- und Achtjährigen gemeinsam bestritten, belegte Carving unter Jessica Kürten Rang drei, Cassus wurde unter Christian Ahlmann Fünfter vor High Spirit unter Eva Deimel. Einen weiteren Holsteiner Sieg gab es durch Loreana v. Lord-Othello (Klaus Thiedemann, Poppenhusen), die unter Lars Nieberg das Eröffnungsspringen vor Shirly v. Sir Shostakovich xx-Lincoln (Jens Ritters, Krumstedt) und Alois Pollmann-Schweckhorst gewann. Jessica Kürten ritt Lou Lou v. Calido I-Grundyman xx (Klaus Bielfeldt, Holzbunge) in diesem Springen auf Rang fünf, Quickman v. Cor de la Bryère-Landgraf I (Heinrich Schoof, Büsum) wurde unter Markus Merschformann Siebter vor Colombo v. Caretino-Athlet Z (Mirja Scheel, Lübeck) unter Holger Wulschner und Clinton H v. Carolus I-Calypso II (Werner Brügge, Neustadt) unter Thomas Voss. In einem Fehler/Zeitspringen waren Corino v. Corofino-Le Grand I (Manfred Kastorf, Hamburg-Rahlstedt) und Bernardo Alves nicht zu schlagen. Cash v. Concerto II-Athlet Z (Rita Siebke-Braasch, Sarzbüttel) wurde unter Tjark Nagel Neunter. In einem Zwei-Phasenspringen kamen Peter Wylde und Corona v. Coriall-Lombard (Klaus Götsche-Götze, Gr. Buchwald) auf Rang zwei, Shirly wurde unter Alois Pollmann-Schweckhorst Fünfte, Tinello Capella v. Caretino-Leuthen (Günter Roskothen, Satrup) unter Manuel Fernadez Sato Neunte. Eine weitere Platzierung – Rang fünf – gab es für Peter Wylde mit Corona in einem Springen mit Stechen. Im Bitburger-Championat, Wertungsprüfung zur Riders Tour Team, kam Candy v. Coriall-Latino (Reinhold Joost, Daldorf) unter Alois Pollmann-Schweckhorst auf Rang zwei, Cash wurde unter Tjark Nagel Zehnter. Für das siegreiche J & S-Team ging neben Björn Nagel (Pilgrim) und Jos Lansink (Ta Belle van Sombeke) auch Thomas Voss mit Leonardo B v. Loran-Sympathico (Karl-Heinz Brinkop, Neumünster) an den Start, die einen Tag später im Großen Preis, Wertungsprüfung Riders Tour Einzel, hinter Meredith Michaels-Beerbaum und Checkmate den zweiten Rang belegten. Ebenfalls die Winning-round erreicht, hatten Loreana unter Lars Nieberg (7.), Cash unter Tjark Nagel (8.) und Clausen v. Calato-Corleone (ZG Lienau/Rohlf, Bad Oldesloe) unter Holger Wulschner (10.)
22.08.05
Qualifiziert für Finale Nürnberger Burg Pokal Beim Turnier in Zerbst konnte sich der Verbandshengst Aljano v. Alasca-Latino (Willi Jürgensen, Nübel) unter Karin Winter-Polac mit einem Sieg im Prix St. Georges Special für das anlässlich des Frankfurter Festhallenturniers stattfindende Finale um den Nürnberger Burg Pokal qualifizieren. Weitere gute Ergebnisse im Dressurviereck gab es für Lancelot v. Leandro-Montevideo (Willi Schneekloth, Grömitz) , der unter Falk Stankus beim CDIO in Hickstead im Grand Prix Rang sechs, im Spécial Rang neun und in der Grand Prix Kür Rang vier belegte.
21:08:05 Michaels-Beerbaum übernimmt in Münster Führung
Münster (dpa) - Meredith Michaels-Beerbaum hat wie im Vorjahr den Großen Preis von Münster gewonnen. Die 35-jährige Springreiterin aus Thedinghausen setzte sich in der Siegerrunde im Sattel von Chekmate mit dem schnellsten fehlerfreien Ritt in 41,60 Sekunden durch. Damit übernahm sie die Führung in der Riders Tour. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Thomas Voss (Schülp) mit Leonardo (0/42,28) und Gerco Schröder (Niederlande) mit Lanapoule (0/43,09).Michaels-Beerbaum zeigte wie gewohnt einen furiosen Ritt. Die Siegerin profitierte allerdings davon, dass andere Topreiter Sicherheitsritte zeigten. Marcus Ehning (Borken) mit Sandro Boy und Otto Becker (Sendenhorst) mit Grandilot waren offensichtlich bemüht, kein Risiko einzugehen und ohne Abwurf zu bleiben. Ehning kam so auf Rang vier und rückte auf Platz zwei der Riders Tour vor. Das Hauptspringen des Vortages hatte Luciana Diniz gewonnen. Im Championat von Münster setzte sich die in Deutschland lebende Brasilianerin mit Dover dank eines fehlerfreien Rittes in 66,58 Sekunden durch. Platz zwei ging an Alois Pollmann-Schweckhorst (Warstein) mit Candy (0/66,87), Dritter wurde Florian Meyer zu Hartum (Herford) mit Waldrose (0/66,96) vor Weltcup-Siegerin Michaels Beerbaum mit Checkmate (0/66,98). In der Teamwertung der Riders Tour liegt vor den drei abschließenden Etappen in Donaueschingen, Hannover und München das Moneymaxx Equestrian Team mit 18 Punkten vor dem Sprehe Feinkost Team und dem Team Sony Ericsson mit jeweils 15 Zählern. Die Moneymaxx- Mannschaft punktete in Münster dank des zweiten Platzes hinter dem J&S-Team. Björn Nagel mit Pilgrim, Tjark Nagel (beide Friedrichskoog) mit Cash und Jos Lansink (Belgien) mit Ta Belle behielten in einem spannenden Finale am Samstag die Oberhand. Die Entscheidung fiel im Stechparcours, wo sich Lansink gegen Jessica Kürten (Irland) behauptete, die aufgab. Rang drei belegte das PSI Förderteam mit Manuel Saro Fernandez (Spanien) auf Canabis, Caroline Müller (Mühlen) mit Kyraleen und Alois Pollmann- Schweckhorst (Warstein) mit Candy. dpa/sportsline
21.08.05 DJM Zeiskam: Julia Brauweiler neue Meisterin der Jungen Reiter Springen, Weishaupt wird Zweiter Zeiskam (fn-press). Julia Brauweiler ist neue Deutsche Meisterin der Jungen Reiter im Springen. Die Iserlohnerin, die seit diesem Sommer eine Ausbildung zur Pferdewirtin in Wallenhorst bei Osnabrück angetreten hat, blieb mit Buddelei Jet Set in beiden Umläufen des Finales fehlerfrei, so dass es für sie bei 3,61 Strafpunkten aus den ersten beiden Wertungsprüfungen blieb. Damit verwies sie den bis dato führenden Philipp Weishaupt aus dem Stall Beerbaum in Hörstel mit Conterno-Grande auf den Silberrang. Ein Abwurf am letzten Hindernis im ersten Umlauf kosteten den 20-Jährigen die zum Greifen nahe Goldmedaille. Er hatte nach drei Wertungsprüfungen 4,0 Strafpunkte auf dem Konto. Auf dem Bronzerang landete Jens Baackmann (Nottuln) mit Shoemaker mit einem Endstand von 4,25 Strafpunkten.
21.08.05
DJM Zeiskam: Kathleen Keller und Denis Huser sind die neuen Juniorenmeister Zeiskam (fn-press). Die Würfel sind gefallen. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Zeiskam stehen nach den Ponyreitern nun auch die neuen Meister in Dressur und Springen in der Altersklasse Junioren (bis 18 Jahre) fest: Bei den Dressurreitern setzte sich am dritten Tag erneut Kathleen Keller (Bad Bevensen/Hannover-Bremen) mit Florestan durch. Mit 72,743 Prozent gewann die Vorjahres-Vizemeisterin nicht nur das Finale sondern auch den Titel. Mit einem Gesamtergebnis von 327,121 Punkten verwies die Tochter von Dold-Dietram Keller, Bundestrainer der Jungen Reiter, die 16-jährige EM-Bronzemedaillengewinnerin Felicitas Kirschner (Pfarrkirchen/Bayern) mit Pollay auf den Silberrang (318,444). Die Bronzemedaille ging nach Baden-Württemberg an einer weitere EM-Reiterin, Miriam Maurer (Bad Friedrichshall) mit Quickfire (313,965). Im Parcours setzte sich im Finale, einer Springprüfung der Klasse S*, Hubertus Kläsener aus Dorsten mit Westzeit im Stechen durch. Er belegte damit Platz fünf in der Meisterschaftswertung. Neuer Meister ist – trotz eines Abwurfes im Finale – Denis Huser mit Pablo. Der Auszubildende Pferdewirt im Stall Ludger Beerbaum in Hörstel, hatte am Ende mit seinen Siegen in den ersten beiden Wertungsprüfungen und einem fünften Platz im Finale 278,5 Punkte auf dem Konto. Die Silbermedaille ging an Elisabeth Kruse (Balve) mit Brave Heart (262,0), auf dem Bronzerang landete Denise Sulz (Nagold) mit Quitte CR (254,0). Alle drei Medaillengewinner gehörten in diesem Jahr zum EM-Silberteam bei den Europameisterschaften in Schaffhausen. Der amtierende Europameister und Preis der Besten-Sieger Kristian Kniha (München) landete mit Arabella auf Platz neun (236,50).
21.08.05 DJM Zeiskam: Louisa Lüttgen und Carolin Zell neue Deutsche Meisterinnen der Ponyreiter
Zeiskam (fn-press). Die ersten Entscheidungen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen im pfälzischen Zeiskam bei Landau sind gefallen. Neue Meisterin der Ponydressurreiter ist Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Dornik B. Mit einem Sieg im Finale besiegelte die 14-Jährige den Titelgewinn. Zweite – sowohl in der dritten Wertungsprüfung als auch in der Meisterschaftswertung - wurde Vize-Europameisterin Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) mit Konrad. Die Bronzemedaille ging an Lydia Camp (Geldern) mit Dulcia. Titelverteidigerin Anna von Negri (Übach-Palenberg) hatte sich mit dem erst sechsjährigen Deinhard B nach einer verpatzten Wertungsprüfung am ersten Tag konsequent nach vorne gearbeitet und landete am Ende auf Platz fünf in der Meisterschaftswertung. Bei den Ponyspringreitern ging der Sieg am letzten Tag nach Hamburg, an Cassandra Orschel mit Megan. In nur 40,34 Sekunden bewältigte das Paar das Stechen, für das sich vier Paare hatte empfehlen können. In der DM-Gesamtwertung landete Cassandra Orschel damit auf Platz neun (Gesamtergebnis 206,5). Neue Meisterin ist Carolin Zell (Schermbeck), Siegerin der ersten und zweiten Wertungsprüfung, mit Wombel. Am letzten Tag der DM verpasste das Paar knapp mit einem Abwurf an Hindernis acht den Einzug ins Stechen und wurde mit einer Gesamtpunktezahl von 224,5 Punkten Sechste. Die Silbermedaille ging an EM-Teilnehmerin Lisa-Marie Dersch (Riegel) mit Top Berkley (234,5), Bronze an Antonia Schnabel (Edling) mit Angel (222,0).
20.08.05 J & S Team gewinnt 4. Etappe der Riders Team Tour Münster (dpa) - Das J & S Team hat in Münster die fünfte von acht Etappen der mit 319 000 Euro dotierten Mannschaftswertung der Riders Tour gewonnen.
Björn Nagel mit Pilgrim (0 Fehlerpunkte/74,23 Sekunden), Tjark Nagel (beide Friedrichskoog) mit Cash (0/72,98) und Jos Lansink (Belgien) mit Ta Belle (0/35,58 im Stechen) behielten in einem spannenden Finale die Oberhand gegen das Moneymaxx Team. Die Entscheidung fiel im Stechparcours, wo sich Lansink gegen Jessica Kürten (Irland) behauptete. Für die in der Gesamtwertung führenden Zweitplatzierten ritten neben Jessica Kürten mit Quibell (im Stechen aufgegeben) auch Thomas Voss (Schülp) mit Leonardo (4/75,09) und Thomas Mühlbauer (Kötzing) mit Asti Spumante (0/72,81). Rang drei belegte das PSI Förderteam mit Manuel Saro Fernandez (Spanien) mit Canabis (10/82,74), Caroline Müller (Mühlen) mit Kyraleen (0/75,70) und Alois Pollmann- Schweckhorst (Warstein) mit Candy (0/66,87). In der Einzelwertung dieses S-Springens um das Championat von Münster gewann die Brasilianerin Luciana Diniz mit Dover. Das Paar triumphierte mit einem fehlerfreien Ritt in 66,58 Sekunden. Platz zwei ging an Alois Pollmann-Schweckhorst (Warstein) mit Candy (0/66,87), Dritter wurde Florian Meyer zu Hartum (Herford) mit Waldrose (0/66,96). Vierte wurde Mannschafts-Europameisterin Meredith Michaels Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate (0/66,98) vor Jessica Kürten (Irland) mit Quibell (0/68,29).
20.08.05 Nationenpreis Dressur Hickstead: Deutsches Team auf dem zweiten Platz Im Nationenpreis des Internationalen Offiziellen Dressurturniers (CDIO**) im britischen Hickstead belegte die deutsche Dressurequipe hinter der Mannschaft der Niederlande (total 208,625 Prozentpunkte) mit insgesamt 202,708 Prozentpunkten den zweiten Platz. Dritter wurde das Team des Gastgeberlandes Großbritannien mit 200,291 Prozentpunkten. Für Deutschland gingen an den Start: Johanna von Fircks (Ammerland) mit Royal Flash (60,542 Prozent / Streichergebnis), Cora Jacobs (Göttingen) mit Cassis (63,875 Prozent), Falk Stankus (Altenkrempe) mit Lancelot (66,958 Prozent) und Carola Koppelmann (Warendorf) mit Le Bo (71,875). Carola Koppelmann sicherte sich mit diesem Ergebnis zugleich den Sieg in der Einzelwertung des Grand Prix. (Quelle: FN)
20.08.05 Martinvast/FRA - Andreas Dibowski auf Platz vier nach Dressur und Springen von Uta Helkenberg Cherbourg/Martinvast/FRA (fn-press). Beim ersten Weltcup-Qualifikationsturnier im französischen Martinvast bei Cherbourg liegt der deutsche Olympiareiter Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Leonas Dancer nach Dressur und Springen auf Platz vier. 47,0 Strafpunkte gehen auf sein Konto. An der Spitze rangiert nach den ersten beiden Teilprüfungen Didier Willefert mit Escape Lane Mili mit 42,8 Strafpunkten vor Karin Donckers (BEL) mit Steelbrook (43,1) und Lucinda Fredericks (GBR) mit Rumpy-Pumpy (43,7). Vor dem abschließenden Geländeritt auf Platz elf rangiert Elmar Lesch (Bavendorf) mit Robin (54,7), Carl-Christian Bolten (Korschenbroich/Warendorf) liegt mit Mr Ramsay auf Platz 30 (71,7). Alle drei deutschen Reiter blieben im Springen fehlerfrei. Die Geländeprüfung der als Drei-Sterne-Kurzvielseitigkeit (CIC***-W) ausgeschriebenen Prüfung beginnt am Sonntag um 14 Uhr.
19.08.05
Alves Bernando siegt in der ersten Qualifikation zum Großen Preis Münster, der Brasilaner Bernardo Alves siegte heute im ersten Topspringen, dem Coca Cola Preis, mit seinem 11-jährigen Holsteiner Wallach Corino von Corofino/M.v. Le Grand, vor Lars Nieberg auf dem 9-jährigen Hessen For Keeps von For Pleasure/M.v.Graphit. Dritter wurde in dieser Prüfung Florian Meyer zu Hartum auf dem 11-jährigen Hessen Cassis von Caruso/M.v.Rabanus
19.08.05
Nieberg siegt beim Eröffnungsspringen in Münster Münster (dpa) - Der ehemalige Team-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg/Ohm) hat in Münster beim Turnier der Sieger das Eröffnungsspringen gewonnen. Er blieb im Sattel von Loreana ohne Fehler und verwies die Konkurrenz dank der schnellsten Zeit von 65,34 Sekunden auf die Plätze. Rang zwei ging an Alois Pollmann-Schweckhorst (Warstein) mit Shirly (0 Fehlerpunkte/65,38). An dritter Stelle rangierte Team-Europameister Christian Ahlmann (Marl) mit Dow Jones (0/67,05). dpa/sportsline
19.08.05
Hannover führt WBFSH-Ranking an Weltweit unangefochten die Nummer eins Der Hannoveraner Verband hat zur Zeit die Nase vorn im weltweiten Vergleich der Stutbücher. Jeweils Platz eins in Dressur und Springen und Platz zwei in der Vielseitigkeit sprechen für sich. Top-Pferd in der Dressur ist Salinero v. Salieri/Lungau (Z.: Horst Bünger, Essel), im Springen ist mit dem zweiten Platz Shutterfly v. Silvio/Forrest xx (Z.: Uwe Dreesmann, Hesel) bester Hannoveraner. In der Vielseitigkeit sammelt das Verdener Auktionspferd FRH Serve Well v. Sherlock Holmes/Warkant (Z.: Albert Hohnemann, Wienhausen) die meisten Punkte für Hannover und liegt in der Gesamtwertung auf einen hervorragendem sechsten Platz. Hannovers Spitzenpferde auf einem Blick unter www.hannoveraner.com
18.08.05
Erfolgreiche Württemberger Der Württemberger Wallach "Chi Mai" v, Conway/Come On Z:Herbert Müller, Allmannsweiler, B: Roswitha Steurer-Grohe, Alpirsbach siegte mit der Mannschaft im Nationenpreis in Bratislava unter Barbara Steurer-Collee. Der Württemberger Wallach "PBM Candyman" v. Cleverboy/Fernando; Z: Bettina Pfefferle, Mengen siegte im Großen Preis von Oberderdingen unter seinem Besitzer Andreas Brünz. Der 8- jährige Baden-Württemberger Wallach "Lucas" von Limbus x Caretino; Züchter und Besitzer Hans-Dieter Weimer, Bondorf konnte an diesem Wochenende in Kell am See mit dem Sloothaak-Schüler Daniel Deusser erneut eine Springprüfung der Kl. S* gewinnen. In einer weiteren Springprüfung der Klasse S platzierte sich das Paar an 2. Stelle.
18.07.05
Hannoveraner-Fohlen reisen an Auktion in Verden über zwei Tage - erste Besichtigung am Freitag Verden. Zur 31. Elite-Fohlen- und Zuchtstutenauktion reist die fast 260 Hannoveraner umfassende Kollektion am Freitag, 19. August an und wird ab 11 Uhr auf dem AAZ-Viereck auf dem Freigelände der Niedersachsenhalle präsentiert. 238 Hannoveraner Fohlen und 18 Zuchtstuten werden am 20. und 21. August in Verden versteigert. In der Kollektion befindet sich ein Vollbruder zu Meredith Michaels-Beerbaum Erfolgspferd Shutterfly v. Silvio/Forrest xx (Z.: Uwe Dreesmann, Hesel). Beide Auktionstage beginnen um 11 Uhr. Die Zuchtstuten werden ausschießlich am Samstag, 20 August, versteigert, nach dem Fohlen mit der Kopf-Nr. 120. Informationen unter www.hannoveraner.com
17.08.05
"NRW-Pedigree" in Münster-Handorf Einen neuen Rekord im Gesamtschnitt erzielten die NRW-Zuchtverbände bei ihrer 16. NRW-Fohlenauktion am 14. August in Münster-Handorf. Die 73 versteigerten Reitpferdefohlen kosteten im Durchschnitt 8.548 EUR (Hengstfohlen 9.194 EUR, Stutfohlen 7.381 EUR).Gleich 3 x konnte der Spitzenpreis von 32.000 EUR erzielt werden: Kat-Nr. 19, Westf., br. Hf. v. Laudabilis - Florestan I Züchter: Reinhard Jaite, Greven Kat-Nr. 47, Westf., F. Hf. v. Laudabilis - Fidermark Züchter: Volker Schmale-Steinkamp, Rahden Kat-Nr. 67, Westf., br. Hf. v. Fürst Heinrich - Prince Thatch xx Züchter: Max Robben, Aachen Das Gesamtergebnis inkl. Preisliste hier: http://www.westfalenpferde.de/Ergebnis_Fohlenauktion_2005.pdf
17.08.2005 Münster - RIDERS TOUR in Münster 10 Teams vor dem Schloss auf Punktejagd von Kerstan (Mühlen) Das Turnier der Sieger in Münster ist vom 18. bis 21. August die fünfte Etappe der RIDERS TOUR, der mit insgesamt 829.000 Euro höchstdotierten Springsportserie weltweit. Bis zur letzten Etappe in München (1. bis 4. Dezember) haben die Top-Reiter und -Teams noch in Münster, Donaueschingen und Hannover die Chance, Punkte für das Ranking zu sammeln und sich eine gute Ausgangsposition für den Endspurt zu sichern. Prompt wurde nun bereits gerechnet und spekuliert in Reiterkreisen, denn um überhaupt in der Wertung berücksichtigt zu werden, müssen Reiter und Teams an mindestens fünf der insgesamt acht RIDERS TOUR-Etappen teilgenommen haben. In Münster werden am Samstag, dem 20. August alle 10 in der Serie 2005 gemeldeten Teams an den Start gehen. Im Bitburger Championat, einem klassischen, schweren Springen ab 14.40 Uhr entscheidet sich die fünfte Wertungsprüfung der RIDERS TOUR Team presented by MONEYMAXX. In Führung liegen nach vier TOUR-Etappen die Newcomer vom Sprehe Feinkost Team um Kapitän Christian Ahlmann (Marl). Zum Team zählt seit Mitte Juli auch die Steinhagener Amazone Mylene Diederichsmeier, die auch die Führung im Ranking der RIDERS TOUR bei der 4. Etappe in Gera übernommen hat. Klar, dass die fünf Männer des Teams ihrer Kollegin auch in Münster die Daumen drücken. Dicht auf den Fersen sind den Spitzenreitern das Team von TOUR-Presenter MONEYMAXX, das bisher bereits die beiden Etappen in Hamburg und Wiesbaden gewinnen konnte und das Team Sony Ericsson - die Verfolger rangieren punktgleich auf dem zweiten Platz. Im Bitburger Championat erfolgt auch die Qualifikation zur fünften Wertungsprüfung der RIDERS TOUR am Sonntag. Die 36 besten Teilnehmer starten ab 14.35 Uhr in der BMW Hakvoort Trophy, einem schweren Springen mit 2 Umläufen. Hinter Spitzenreiterin Mylene Diederichsmeier haben sich Mannschafts-Europameister Marcus Ehning (Borken), die Weltcupsiegerin und RIDERS TOUR-Siegerin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Derbysieger Toni Hassmann (Lienen) und Mannschafts-Olympiasieger Otto Becker (Albersloh) in Position gebracht. Zwischen Platz 1 und 5 liegen derzeit gerade nur achtt Punkte, die Etappe in Münster birgt also viel Potential, um das Ranking noch mal kräftig durcheinander zu wirbeln. Mit Ausnahme des Niederländers Mathijs van Asten, der die Wertungsprüfung im italienischen Arezzo gewann, sind die Top-Ten des Rankings in Münster dabei. Partner der RIDERS TOUR ist die Credit Suisse (Deutschland) AG mit Sitz in Frankfurt, die bereits zum dritten Mal Reiter und Pferde durch die höchstdotierte Springsportserie begleitet. RIDERS TOUR im TV Spitzensport pur vor der Kulisse des Münsteraner Schlosses überträgt der Westdeutsche Rundfunk WDR am Samstag und Sonntag live. Die Übertragungszeiten: Sonnabend, 20. 08., 15.00 bis 16.45 Uhr Sonntag, 21. 08., 14.30 bis 16.25 Uhr
Ranking RIDERS TOUR nach 4 von 8 Etappen: 1. Diederichsmeier, Mylene (Steinhagen), 34 Punkte 2. Ehning, Marcus (Borken), 31 3. Michaels-Beerbaum, Meredith (Thedinghausen), 30 4. Hassmann, Toni (Lienen), 27 5. Becker, Otto (Albersloh), 26 6. Beerbaum, Ludger (Riesenbeck), 22 7. Engemann, Heinrich Hermann (Bissendorf), 21 8. Wylde, Peter (USA), 20 8. Asten, Mathijs van (Niederlande), 20 10. Voss, Thomas (Schülp), 17 11. Pollmann-Schweckhorst, Alois (Warstein), 15 11. Aufrecht, Pia-Luise (Affalterbach), 15 11. Ahlmann, Christian (Marl), 15 14. Mändli, Beat (Schweiz), 13 15. Thieme, Andre (Plau am See), 11
17.08.2005 Ausnahmegenehmigung für das Internationale Reit- und Springturnier in Luzern, von sid Mit einer der Kantons-Behörden, kann das nun auch an Pfingsten durchgeführt werden. Sportveranstaltungen sind in der Schweiz an hohen Feiertagen ansonsten verboten. Wegen der großen nationalen und internationalen Bedeutung des Turniers wird der CSIO der Schweiz nun wie geplant vom 1. bis 4. Juni 2006 in Luzern stattfinden. (sid)
15.08.05
CHIO Aachen: Deutsche Reiter für Nationenpreise benannt Die deutschen Reiter der Nationenpreise Dressur und Springen beim CHIO Aachen stehen fest. Im Springen setzt Bundestrainer Kurt Gravemeier (Sendenhorst) auf Christian Ahlmann (Marl), Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Marcus Ehning (Borken), Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und Marco Kutscher (Riesenbeck). In der Dressur setzt Bundestrainer Holger Schmezer (Verden) auf Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg) mit Sterntaler-Unicef, Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Wansuela suerte, Martin Schaudt (Albstadt) mit Weltall VA und Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit Lesotho. Heike Kemmer (Winsen) wird in den Prüfungen der „O-Tour" der Dressur nicht an den Start gehen. Die Knochenhautentzündung, die sich ihr 12-jähriger Bonaparte während der Dressur-Europameisterschaft in Hagen durch eine Verletzung zugezogen hat, heilt gut ab. Bereits in dieser Woche kann er sein Training wieder aufnehmen. In Absprache mit dem Mannschaftstierarzt Dr. Björn Nolting (Weilerswist) und Holger Schmezer wird Heike Kemmer ihn jedoch beim CHIO nicht starten. „Für dieses hochkarätige Turnier mit seinen drei wichtigen Dressurprüfungen muss eine absolute Topform des Pferdes gewährleistet sein, die in der kurzen Vorbereitungszeit nicht erbracht werden kann", so die Mannschafts-Olympiasiegerin und frischgebackene Mannschafts-Europameisterin. Geschont wird ebenfalls Klaus Husenbeths (Sottrum) EM-Pferd Piccolino. Holger Schmezer dazu: „Piccolino musste in der Vorbereitung auf die Europameisterschaften in Hagen zwei zusätzliche Turniere gehen, da er sich ja noch für die EM qualifizieren musste. Deshalb wird Piccolino in Aachen nicht zum Einsatz kommen."
14.08.05 Valkenswaard - Großer Preis in Valkenswaard: Sieg für Außenseiterin Edwina Alexander von sms-sportnews
Valkenswaard (sid) Die australische Springreiterin Edwina Alexander hat den mit insgesamt 150.000 Euro dotierten Großen Preis des internationalen Turniers im niederländischen Valkenswaard gewonnen. Die Lebensgefährtin von Turnierchef Jan Tops blieb als eine von insgesamt nur zwei Reiterinnen in dem schweren Springen in beiden Umläufen ohne Fehler. Alexander gewann mit der 14 Jahre alten westfälischen Stute Pialotta und kassierte für den Sieg 50.000 Euro. Zweite wurde die für die Ukraine startende gebürtige Deutsche Katharina Offel aus Lohmar, die mit dem niederländischen Wallach Nike im reinen Amazonen-Stechen genau drei Sekunden langsamer war als ihre australische Konkurrentin. Offel startet seit dem Frühjahr 2005 für die Ukraine und war 2004 deutsche Meisterin der Springreiterinnen. Beste deutsche Teilnehmer wurden Mannschafts-Europameister Marcus Ehning Borken) mit der wieder genesenen Oldenburger Stute Anka auf dem 6. Platz und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) als Siebter mit dem Wallach L´Espoir.
14.08.05 WC-Final Malmö - EM Vielseitigkeit Blenheim: Anna Warnecke rückt für Simone Deitermann ins deutsche Aufgebot nach von Uta Helkenberg Warendorf (fn-press). Simone Deitermann (Saerbeck) startet nicht bei den Europameisterschaften der Vielseitigkeitsreiter im britischen Blenheim (8. bis 11. September). Ihre Nominierung erfolgte vorbehaltlich ihres Starts beim Weltcupfinale in Malmö, wo sie im Gelände aufgab. Auf Anraten der Bundestrainer rückt die als Reservistin nominierte, in England lebende Anna Warnecke (Osnabrück) mit Twinkle Bee ins deutsche Aufgebot nach. Für Blenheim nominiert sind außerdem Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Serve Well und als Reserve FRH Little Lemon, Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) mit Ringwood Cockatoo oder als Reserve Diamond Magic, Ingrid Klimke (Münster) mit Sleep Late, Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan sowie Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius Voigt-Logistic.
14.08.05 Weltcup Vielseitigkeit: Sieg für Clayton Fredericks / Rüder auf Platz elf Malmö/SWE (fn-press). Der Australier Clayton Fredericks ist Sieger im Weltcup Vielseitigkeit 2005. Beim Finale im schwedischen Malmö verdrängte er seinen nach Dressur und Gelände führenden Landsmann Andrew Hoy mit Mr. Pracatan von Platz eins. Mit Ben Along Time blieb Fredericks im Springen fehlerfrei und hatte am Ende lediglich 42,0 Strafpunkte auf dem Konto. Dagegen lautete der Endstand bei Hoy nach zusätzlichen fünf Strafpunkten im Springen 44,3, womit er knapp vor der Finnin Piia Pantsu mit Karuso (44,4) auf Platz zwei landete. Kai Rüder (Blieschendorf) mit Edward, nach Dressur und Gelände als bester Deutscher auf Platz neun, landete mit zwölf Strafpunkten Springen am Ende auf Platz elf (65,5) und verpasste damit knapp eine Platzierung. Ebenfalls zwölf Strafpunkte kassierten Andreas Ostholt (Warendorf) und FRH Lady Lemon (65,9) und belegten damit auf Platz 13. Die zweifache Weltcupsiegerin Linda Algotsson ging in Malmö mit Fair Dobbin an den Start und belegte Platz 25 (120,0). Die beiden deutschen Reiterinnen Simone Deitermann (Saerbeck) mit Flambeau H und Nicola Grimm (Wachtberg) mit Gandus beendeten das Finale nicht. Insgesamt bewarben sich 37 Paare um den Titel des Weltcupsiegers.
14.08.05 Außenseitersieg im Großen Preis von Oberderdingen Andreas Brünz (Hüttental) siegte überraschend auf PBM Candyman im Großen Preis des Autohauses Melter von Oberderdingen.Für das Hauptspringen am Sonntag, dotiert mit 5000 EURO, hatten sich noch 24 Teilnehmer in die Starterlisten eingetragen. Erst als letzter Starter im Umlauf kam es durch Brüns zur lang erhofften zweiten Nullrunde, nach Hendrik Griese. Somit hat Brüns ein Stechen erst möglich gemacht. Nach einem Abwurf von Henrik Griese und seinem Pferd What´s Up, hatte es der der Hüttentaler in der Hand. Fehlerfrei kam er schließlich über den Stechparcours und sicherte sich somit seinen ersten Sieg in einem schweren Springen seiner Karriere. Als lupenreiner Amateur unter lauter Profis eine nicht so einfache Sache. „Das ist der schönste Tag in meinen Leben“, so der Sieger und dankte allen vorweg seinem Trainer Ewald Güss. Vorweg waren Favoriten wie Hugo Simon („Wer einmal in Oberderdingen war, kommt immer wieder!“) Manfred Marschall und Andreas Krieg im Umlauf gescheitert. Pech hatte der letztlich Drittplatzierte. Christian Heim war zwar fehlerfrei durch den Parcours geritten, hatte aber am Ende einen halben Strafpunkt für Zeitfehler kassiert.Der Sonntag, abschließender Turniertag in Oberderdingen, begann nass. Kurzerhand entschloss sich der Veranstalter die Vorbereitung der Pferde in die Halle zu verlegen, was bei den Reitern als durchaus positiv aufgenommen wurde. Der Boden im Stadion trocknete schnell ab, und somit war in den weiteren Entscheidungen wieder eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit gegeben.
13.08.2005
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O. Becker auf Cento
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Valkenswaard - Becker verpasst den Sieg knapp von sid Valkenswaard (sid) Springreiter Otto Becker aus Sendenhorst hat den Sieg im Derby beim internationalen Reitturnier im niederländischen Valkenswaard nur knapp verpasst. Der Mannschafts-Olympiasieger von Sydney musste sich nach einem fehlerfreien Ritt auf Frechdachs in 108,90 Sekunden nur dem ebenfalls fehlerfreien Schweizer Markus Fuchs geschlagen geben, der sich auf Sylver in 106,35 Sekunden die 10.000 Euro Siegprämie sicherte. Rang drei belegte der Niederländer Gerco Schröder auf Acapulco (0 Fehler/109,18 Sekunden).
12.08.2005
Valkenswaard - Beerbaum Zweiter hinter Schweizer Guerdat von sid Valkenswaard (sid) Beim internationalen Reitturnier im niederländischen Valkenswaard hat der Schweizer Steve Guerdat das mit 20.000 Euro dotierte Springen mit Stechen gewonnen. Der 23-Jährige, der bei der EM in San Patrignano mit der Equipe Silber gewann, verwies mit Issis du Marais Mannschafts-Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) auf den zweiten Platz. Beerbaum hatte seinen Derbysieger Champion du Lys, einen 15 Jahre alten Schimmelhengst, in Valkenswaard gesattelt und kassierte für den Erfolg 3500 Euro. Guerdat erhielt 4500 Euro.
12.08.05 Nationenpreis Springen: Deutsche Equipe gewinnt in Bratislava CSIO**** Bratislava /SLO Den Nationenpreis des Internationalen Offiziellen Springturniers (CSIO****) in Bratislava/SLO konnte die deutsche Equipe, die größtenteils aus jungen Nachwuchsreitern bestand, mit acht Fehlerpunkten nach zwei Umläufen für sich entscheiden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Schweden (13 Fehlerpunkte) und Polen (16 Fehlerpunkte). Für Deutschland gingen in Bratislava an den Start: Anna-Maria Jakobs (Diemelstadt) mit Georgenhof’s Lausejunge (zwölf Fehlerpunkte im ersten Umlauf / im zweiten Umlauf nicht geritten), Barbara Steurer-Collee (Eberstadt) mit Chi Mai (null Fehlerpunkte im ersten und vier Fehlerpunkte im zweiten Umlauf), Max Kühner (München) mit Calle (in beiden Umläufen ohne Fehlerpunkte) und Imke Harms (Homberg) mit Rulanda (vier und null Fehlerpunkte)
12.08.05 Weltcupfinale Vielseitigkeit: Simone Deitermann nach Dressur auf Platz vier Malmö/SWE (fn-press). Beim Weltcup-Finale Vielseitigkeit im schwedischen Malmö rangiert Simone Deitermann (Saerbeck) mit Flambeau H nach Dressur auf Platz vier. Die designierte deutsche EM-Teilnehmerin musste mit 43,7 Strafpunkten lediglich den Australiern Andrew Hoy mit Mr Pracatan (39,3) und Clayton Fredericks mit Ben Along Time (40,4) sowie der Finnin Piia Pantsu mit Karuso (40,4) den Vortritt lassen. Ebenfalls unter den ersten Zehn konnte sich Nicole Gimm (Wachtberg) mit Gandus platzieren: Mit 46,3 Strafpunkten rangiert sie nach Dressur auf Platz sechs. Insgesamt bewerben sich 37 Paare um den Titel des Weltcupsiegers, Titelverteidiger Linda Algotsson liegt mit Fair Dobbin nach der ersten Teilprüfung mit 54,8 Strafpunkten auf Platz 21. Weitere deutsche Paare am Start sind Kai Rüder (Blieschendorf) mit Edward (52,4) und Andreas Ostholt (Warendorf) mit FRH Lady Lemon (53,5). Sie belegen die Plätze 18 beziehungsweise 20.
12.08.05
"Hannoveraner erleben" - neues Motto des Verbandes Werbung für Freizeitpferde Verden. Unter dem Motto "Hannoveraner erleben" soll vermehrt die Eignung des Hannoveraners als Freizeitpartner herausgestellt werden. Ein Kernstück dieser Initiative sind Hannoveraner Zucht- und Ausbildungsbetriebe, die Pferde und/oder Dienstleistungen speziell für den Freizeitbereich anbieten. Weitere Informationen zur neuen Sparte des Hannoveraner Verbandes sind im Internet abrufbar: www.hannoveraner.com
11.08.05
Hannoveraner für EM in Blenheim nominiert Verdens Auktionspferde FRH Serve Well und Air Jordan reisen nach Großbritannien Im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften der Vielseitigkeitsreiter in Bonn-Rodderberg wurden die Teilnehmer für die EM in Blenheim (GBR/8. bis 11. September) nominiert. Von den hannoverschen berittenen Geländereitern wurden Andreas Dibowski und der neue Deutsche Meister Frank Ostholt benannt, der sein Meisterschaftspferd Air Jordan v. Amerigo Vespucci xx/Wittensee (Z.: Horst Wesch, Bad Bederkesa) mitnimmit, das über eine Verdener Auktion verkauft wurde. "Dibo" sattelt das Verdener Auktionspferd FRH Serve Well v. Sherlock Holmes/Warkant (Z.: Albert Hohnemann, Wienhausen) und hat als Ersatzpferd FRH Little Lemon B v. Lemon xx/Pokal (Z.: Hanke Meyer, Midlum) genannt.
10.08.08 Drei Tage Spitzensport auf der Reitanlage Oberderdingen
Mit neuem Konzept startet der Reitverein Oberderdingen in eine neue, moderne Zukunft mit seinem traditionellen Reitturnier. Auf zwei aufeinander folgende Wochenenden verteilt sich nun das Mammutprogramm der Veranstaltung. Bereits am vergangenen Wochenende waren Reiterinnen und Reiter für Prüfungen der mittleren Klasse am Start. Von Freitag, 12. 8., bis Sonntag 14.8. wird es auf der Reitanlage in Oberderdingen aber Spitzenspringsport zu sehen geben. So hat in diesem Jahr erstmals der für Österreich startende Weltklassereiter Hugo Simon sein Kommen angesagt. Hugo Simon braucht in Springsport-Kreisen nicht näher vorgestellt zu werden – er ist das, was man eine "lebende Legende" nennt, und das mit Recht. Auf den großen Turnieren dieser Welt ist Hugo meist der Publikumsliebling: "Die Zuschauer lieben seinen Kampfgeist und seinen Siegeswillen, der ihn selbst in ausweglosen Situationen nicht loslässt: Hugo gibt immer 100 % - und das mag man eben", so Markus Riel, dersich für das Turnier auch in diesem Jahr wieder verantwortlich zeigt. "Wir sehen es als Beweis der Leistungen unserer Vereinsmitglieder, dass wir wieder eine Vielzahl an Spitzensportlern in Oberderdingen begrüßen dürfen“, so Riel weiter. Zum neuen Konzept gehört, dass die Prüfungen in vier verschiedene Touren eingeteilt werden. So sind die Amateure, die jungen Pferde, eine Silber-Tour und die Gold-Tour in jeweils eigenen Wertungen am Start, für die es am Sonntag zu den einzelnen Finalprüfungen kommt. Insgesamt geht es beim diesjährigen Turnier um 20.000 EURO Preisgeld. Gemeldet haben 67 Reiter aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz, mit 260 Pferden. Rund 120 Helfer werden in diesen Tagen im Einsatz sein. Der Höhepunkt wird auch in diesem Jahr der Große Preis des Autohauses Melter sein. Hier geht es um 5000 Euro in einem Springen mit Hindernissen bis zur Höhe von 1.50m. Der erste Starter wird in diesem Finale am Sonntag um 15 Uhr in den Springparcours einreiten. Drei Tage spannender Sport, gepaart mit einem Showprogramm am Samstagabend und heißen Rhythmen an der Bar, garantieren ein tolles Wochenende für Reitsport- und Pferdefreunde. „Mit unserem sportlichen Programm, unserem kulinarischen Angebot und dem Showprogramm, werden wir auch in diesem Jahr wieder einen Höhepunkt setzen“, so der Turnierleiter Markus Riel aus Oberderdingen. Weitere Informationen, wie eine genaue Zeiteinteilung, Impressionen und Ergebnisse bietet der Reitverein auf seiner eigens dafür gestalteten Homepage: www.rv-oberderdingen.de
10.08.05 Hannover (dpa) - Der deutsche Meister Frank Ostholt aus Warendorf führt das deutsche Aufgebot für die Europameisterschaften im Vielseitigkeitsreiten vom 7. bis 11. September im englischen Blenheim an. Bundestrainer Hans Melzer nominierte außerdem Andreas Dibowski (Niendorf), Bettina Hoy (Gatecombe/England), Ingrid Klimke (Münster) und Hinrich Romeike (Nübbel), die bereits dem deutschen Team bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen angehörten, sowie Simone Deitermann (Saerbeck/Emsland). "Wir haben sechs Reiter, die viel Erfahrung, gute und gesunde Pferde und ein starkes Selbstbewusstsein haben. Der Teamgeist ist hervorragend, so gut wie noch nie", sagte Melzer. Der Bundestrainer ist überzeugt davon, dass das deutsche Quartett, dem in Athen der Olympiasieg aberkannt worden war, um die EM-Medaillen mitreiten wird. "Ich habe in meiner Laufbahn noch nie ein so erfahrenes, ausgeglichenes und engagiertes Team erlebt. Ich schätze unsere Mannschaft mental noch stärker als in Athen ein." Die Entscheidung, welches Quartett in der deutschen Equipe reiten und welche zwei EM-Teilnehmer lediglich als Einzelreiter starten dürfen, wird Melzer erst vor Ort treffen. "Das hängt natürlich auch von der Gesundheit der Pferde und auch der Reiter ab. Aber alle sechs sind auswechselbar. Das ist in diesem Jahr unsere Stärke", glaubt er. dpa/sportsline
09.08.05
Westfalen stellt Fohlen-Bundeschampionesse 2005 Deutschen Fohlenchampionat 2005 6.-7. August 2005 in Lienen Bei den Stutfohlen siegte eine westfälisch gebrannte Tochter des Sir Donnerhall aus einer Stute v. Florestan I - Pilot - Der Clou (Züchter und Besitzer: Karl Cramer, Coesfeld). Diese mit schwungvollen Bewegungen ausgestattete, wunderschön gezeichnete Braune gewann zuvor auch den Titel beim Westfälischen Fohlenchampionat in Milte.
09.08.05 Turniervorschau und Auslandsstarts (10 bis 14. August) Herford:German Friendships vom 9. bis 14. August in Herford: Rund 400 Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren aus 33 Nationen werden in dieser Woche bei den German Friendships auf der Reitanlage von Ulrich Meyer zu Bexten in Herford erwartet. Die Besonderheit: Die ausländischen Gäste gehen auf zur Verfügung gestellten Pferden an den Start. Deutsche Spitzenreiter wie Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Otto Becker (Sendenhorst) oder Marcus Ehning (Borken) bieten den Jugendlichen am Mittwoch Trainingsstunden an. Kontakt: Susanne Müller Tel: 05221/2761519, Internet: www.german-friendships.com Göttingen: Internationales Distanzturnier (CEI**/***) vom 12.-14. August in Göttingen: Vom 12. bis 14. August lädt die Präsidentin des Vereins Deutscher Distanzreiter und -fahrer, Dr. Juliette Mallison, zu ihrem schon traditionellen Distanzritt nach Göttingen ein. Drei Distanzen werden in dem schweren Gelände rund um Göttingen bei dem internationalen Ritt (CEI***/**) angeboten: 160, 120 und 80 Kilometer. Insgesamt haben rund 50 Reiter aus acht Nationen ihre Teilnahme angemeldet; darunter der amtierende Weltmeister Hazza bin Zayed Al Nahyan (VAE) und die Weltranglistenerste Belinda Hitzler (Dillingen). Informationen: Dr. Juliette Mallison, Tel. 0172/5610405, e-Mail: info@mallison.de Ganderkesee: Europameisterschaft der Ländlichen Reiter vom 10.-14. August in Ganderkesee: Mike Bardehle (Kleinellingen) mit Festus; Alexa Bendfeldt (Schönwalde) mit El Greco; Anna Junkmann (Bakum) mit Cancun; Maria Mehrdorf (Wolfenbüttel) mit Chiclana; Isabell Nagel (Bielefeld) mit Blueberry Boy; Dr. Gerd-Olaf Neuberg (Salzhausen) mit Saphir, Eva Christin Putz (Voerde) mit Altefeld´s Rob Roy; Anna Schulze Zurmussen (Everswinkel) mit Ausgleich xx; Judith Sommer (Immenhausen) mit Pipers Promise; Dr. Kirsten Thomsen (Kleinwiehe) mit Master Boy; Friederike Topphoff-Kaup (Warendorf) mit Final Countdown; Insa-Kristina Weddige (Berlin) mit Aram. Informationen: Internet: www.reiterverein-ganderkesee.de Bratislava/SLO: Internationales Offizielles Springturnier (CSIO****) vom 10. bis 14. August in Bratislava/SLO: Anna-Maria Jakobs (Diemelstadt) mit Georgenhof´s Lausejunge und Georgenhof´s Lord Calidor; Barbara Steurer-Collee (Eberstadt) mit L.B. Lortinus und Chi Mai; Max Kühner (München) mit Calle und Lady Luck; Imke Harms (Homberg) mit Waldo, Rulanda oder Summersby. Informationen: Internet: www.sjf.sk , Fax: 00421262240880 Valkenswaard/NED: Internationales Springturnier (CSI*****) vom 11. bis 14. August in Valkenswaard/NED: Markus Ehning (Borken) mit Anka, Santina H, Sandro Boy und Armitag; Lars Nieberg (Homberg) mit Fiery, Adlantus As FRH, For Keeps und For the moon; Jörg Naeve (Bredenbek) mit Cassius, Lichtspiel, Quick Flash und Calapuno; Ludger Beerbaum (Hörstel) mit Champion Du Lys, Couleur Rubin, L´Espoir und Nabab´s Son; Otto Becker (Sendenhorst) mit Dobel´s Cento, Dobel´s Cordina, Lando oder Dobel´s Frechdachs. Informationen: Internet: www.csivalkenswaard.com Malmö/SWE: Internationales Vielseitigkeitsturnier (CIC***) Weltcup Finale vom 11. bis 14. August in Malmö/SWE: Simone Deitermann (Saerbeck) mit Flambeu H; Andreas Ostholt (Warendorf) mit Lady Lemon FRH; Kai Rüder (Landkirchen) mit Edward; Nicole Grimm (Wachtberg) mit Gandus. Informationen: Internet: www.equevents.com Cervia/ITA: Internationales Springturnier (CSI*) vom 12. bis 14. August in Cervia/ITA: Tobias Bachl (Postmünster) mit Acasino B, Leviano F, Smilling, Cava Nevada; Bernadette Brune (Monaco) mit Call me Future, Ravel,No way und Quasimodo VB. Informationen: www.lesiepicervia.com
07.08.05 Gold, Silber und Bronze beim Deutschen Fohlenchampionat
Gold und Bronze gab es für Oldenburger Fohlen beim Deutschen Fohlenchampionat in Lienen. Das Laurentio-Andiamo-Hengstfohlen von Züchter Ludwig Kottig, Gronau-Epe, gewann die „Herrenwertung“. Unter dem Namen Lauderdale wird der bewegungsstarke Fuchs eine der Top-Offerten der 4. Vechater Fohlenauktion am 27. August 2005 sein. Bei den „Damen“ ging Bronze an das Sandro Hit-Frisbee-Stutfohlen aus der Zucht von Kurt Strecker, Elz. Einen besonderen Erfolg verbuchte der Springpferde-Zuchtverband Oldenburg-International (OS): das Cassini II-Landkaiser-Stutfohlen von Züchter Wilfried Sandmann, Hueven, gewann nicht nur mit dem For Pleasure-Sonderpreis die Wertung der springgezogenen Fohlen, sondern sicherte sich im Endring auch noch Silber hinter dem Sieger aus Westfalen, einem Sir Donnerhall-Florestan I-Stutfohlen. Sir Donnerhall stellte bei den Hengstfohlen auch den Silbergewinner.
Der Oldenburger Erfolg wurde komplettiert durch vier weitere Platzierungen auf dem Stut- bzw. dem Hengstfohlen-Finalring der besten Zehn. Platz vier bei den Stuten ging an ein Farewell III-Welt Hit II-Fohlen von Dirk Schnieder, Molbergen, welches ebenfalls zum Lot der 4. Vechtaer Fohlenauktion gehört. Jeweils Platz sieben verbuchten zwei Fohlen von Züchterin Margarete Strohm, Nordhorn: ein Londonderry-De Niro-Hengstfohlen und ein für die Fohlenauktion zugelassenes Sir Donnerhall-De Niro-Stutfohlen. Platz neun belegte ein Stutfohlen von Pentagon’s Peron-Brentano II (Z.: Petra u. Stefan Wiesenberger, A-Natternbach). Auch auf dem For Pleasure-Ring reihten sich hinter der OS-Gewinnerin auf Platz sechs ein Landadel-Contender-Stutfohlen (Z.: A. Schulze-Averdiek, Holdorf) und ein Abke-Corradino-Stutfohlen (Z.: Maine u. York, Dohren) ein. Oldenburg dominierte mit sechs Oldenburger und einem OS-Fohlen die beiden Finalringe in Lienen, gefolgt vom Verband Hannover (sechs Fohlen) und den Westfalen (vier). Auch Oldenburgs Vererber gaben in Lienen den Ton an. 15 der 20 Fohlen stammten von Oldenburger Hengsten bzw. im Zuchtgebiet stationierten Hengsten ab: Sandro Hit und Sir Donnerhall (je drei Fohlen), Stedinger und Florencio (je zwei Fohlen), Laurentio, Farewell III, Dr.Doolittle, Lissabon und Balou du Rouet (je ein Fohlen).
07.08.05
Dublin: Pollmann-Schweckhorst Zweiter im Großen Preis Dublin (dpa) - Springreiter Alois Pollmann-Schweckhorst (Warstein) hat beim Großen Preis von Irland in Dublin den zweiten Platz belegt. Auf Diamonds Daylight blieb er im Stechen des S-Springens zwar fehlerfrei, musste sich aber nach seinem 39,14-Sekunden-Ritt knapp dem Jean-Claude Vangeenberghe mit Quintus geschlagen geben. Der Belgier blieb ebenfalls ohne Abwurf und absolvierte den Umlauf in 38,23 Sekunden. Dritter wurde Doppel-Olympiasieger Ulrich Kirchhoff (Borken) mit Carino (0/42,45). Thomas Mühlbauer (Kötzing) konnte sich mit einem Abwurf nicht für das Stechen qualifizieren wurde Neunter. dpa/sportsline
07.08.05 Hachenburg - PKW als Siegprämie Markus Beerbaum gewinnt Hachenburg-Preis von sid
Hattert (sid) Springreiter Markus Beerbaum aus Thedinghausen hat mit seinem Weltcup-Pferd Constantin den Großen Preis beim CSI von Hachenburg gewonnen. Der 34 Jahre alte Berufsreiter verwies am Sonntag mit einer fehlerfreien Runde in 33,69 Sekunden Heinrich Hermann Engemann aus Bissendorf und Aboyeur W auf den zweiten Rang und nahm als Siegpreis einen PKW in Empfang. Von insgesamt 51 Teilnehmern erreichten zwölf Paare das Stechen des Großen Preises. Beerbaum war mit dem elf Jahre alten Holsteiner Wallach Constantin als Nachrücker beim Weltcup-Finale 2005 in Las Vegas bereits Zwölfter geworden. Rang drei beim internationalen Reitturnier in Hachenburg belegte die für Bulgarien startende Samatha McIntosh mit der zehn Jahre alten Schimmelstute Allure.
07.08.05
Ostholt zum zweiten Mal deutscher Meister Bonn (dpa) - Olympia-Teilnehmer Frank Ostholt aus Warendorf hatte bei der deutschen Meisterschaft der Vielseitigkeitsreiter in Bonn seine Nerven am besten im Griff. Mit einem fehlerlosen Ritt auf seinem Hannoveraner Air Jordan sicherte sich der 29-Jährige zum zweiten Mal nach 2003 den nationalen Titel. In Abwesenheit von Titelverteidigerin Bettina Hoy, die in England lebt und an einem Wettkampf in Gatcombe Park teilnahm, siegte Ostholt mit 45,7 Strafpunkten knapp vor Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius Voigt-Logistic (47,5) und Andreas Dibowski (Döhle) mit Serve Well (49,2). Die drei Olympia-Teilnehmer lieferten sich bei der Drei-Sterne-Kurzprüfung an zwei Tagen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach Dressur und der Geländeprüfung war das Trio vor dem abschließenden Springen nur durch einen Abwurf getrennt. Dibowski, der mit drei Pferden am Start war, und Romeike kamen fehlerfrei aus dem Parcours. Ostholt konterte und blieb ebenfalls ohne Abwurf. Pech hatte Mitfavoritin Ingrid Klimke (Münster). Die dreifache deutsche Meisterin führte zwar nach der Dressur, doch im Gelände büßte sie nach einem Vorbeiläufer ihres Pferdes Sleep Late an Hindernis zehn, einem Holzhäuschen, alle Chancen auf den vierten Titel ein. "Sleep Late war begeistert, endlich wieder ins Gelände zu dürfen. Er war einfach zu schnell", kommentierte Klimke das Missgeschick. Im Endklassement landete sie hinter Peter Thomsen (Lindewitt) auf Rang fünf. dpa/sportsline
07.08.05 EM Vielseitigkeit Junioren: Doppel-Gold und Silber für deutsche Junioren Uta Helkenberg Saumur/FRA (fn-press). Die deutsche Mannschaft ist überragender Sieger der Vielseitigkeitseuropameisterschaften im französischen Saumur: Mit 40 Punkten Vorsprung siegte das deutsche Team mit einem Endstand von 137,5 Strafpunkten vor Frankreich (177,5) und Belgien (197,7). Darüber hinaus gab es Gold auch in der Einzelwertung. Mit einem Abwurf im Springen und einem Endstand von 40,9 Strafpunkten verteidigte Nicola Kristin Haller (Heiligenhafen) mit Zampano M ihren Titel. Neue Vizeeuropameisterin ist die amtierende Deutsche Meisterin Antje Deparade (Engersen) mit Komtess. Auch sie hatte einen Abwurf im Parcours und kommt damit auf ein Endergebnis von 46,4 Strafpunkten. Bronze sicherte sich Christoffer Forsberg aus Schweden mit Grafman (45,0). Der bis zum Springen an dritter Stelle rangierende Ex-Ponyeuropameister Wouter de Cleene fiel mit Spinalong Susie mit 20 Strafpunkten im Springen auf Rang 18 zurück. Die deutsche Reiterin Julia Krajwski dagegen konnte mit einer Nullrunde Punkte gutmachen. Sie beendete mit ihrem Dressurergebnis von 50,2 Strafpunkten auf Platz fünf. Insgesamt blieben nur zehn Paare im Parcours fehlerfrei. Siebte wurde die deutschen Einzelreiterin Julia Weiser (Dorstadt) mit Abendflirt (53,0) vor Vivien Küst (Pinneberg) mit Kiwi Dream (Platz acht, 54,5). Beide hatten ebenfalls je einen Abwurf. Die zweite deutsche Einzelreiterin, Sabrina Mertens (Sassenberg) rangierte mit Divolo nach Dressur und Gelände auf Platz 19, stellte ihr Pferd Divolo allerdings am Sonntag nicht zur Verfassung vor. Detaillierte Informationen zu den Teilnehmern gibt es unter http://www.fn-dokr.de/isy.net/servlet/broadcast/emsaumur.html, die genauen Ergebnisse unter www.rechenstelle.de
07.08.05 EM Voltigieren: Anja Barwig und Kai Vorberg sind Europameister Dennis Peiler/FN-Press Verolanuova: Die Deutschen Einzelvoltigierer haben bei den Europameisterschaften in Italien die Goldmedaillen bei den Damen und Herren gewonnen. Europameisterin wurde mit 8,158 Punkten Anja Barwig (Herrsching) mit ihrem Pferd Magic Dream und Longenführer Alexander Hartl (Gauting). Bei den Herren sicherte sich Kai Vorberg (Köln), nach seinem Weltmeistertitel im vergangenen Jahr, mit einer Gesamtwertung von 8,429 Punkten auch den Titel bei den Europameisterschaften. Er voltigierte in Verolanuova auf seinem Pferd Picasso unter den Longenführung von Kirsten Graf (Bergisch Gladbach). Grund zur Freude hatten auch Jan Bayer (Oldenburg) und Gero Meyer (Hildesheim). Bayer (8,151 Punkte) gewann mit seinem Fuchswallach Aladin und Longenführer Sven Henze (Oldenburg) die Silbermedaille. Bronze ging an Meyer (8,106 Punkte), der mit seinem Pferd Robinson`s Wendy und Longenführerin Susanne Wahl (Gießen) an den Start gingen. Bei den Damen verpasste Ines Jückstock (Pferd: Eddy the Eagle/Longenführerin: Kirsten Graf) mit dem vierten Platz und einer Wertung von 8,037 Punkten nur knapp eine EM-Medaille. Die Greifensteinerin Annerose Dobler (Kalinka/Angela Lueder) erreichte mit 7,549 Punkten den zehnten Platz. Die Silbermedaille bei den Damen holte sich Rikke Laumann Nielsen (DEN/8,061 Punkte) vor der Österreicherin Sissy Jarz (8,042 Punkte). Bei den Seniorteams gab es einen Überraschungssieger. In einem Herzschlagfinale setzte sich das Team der Slowakei gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich mit 7,648 Punkten die Goldmedaille. Der amtierende Weltmeister VV Ingelsberg gewann bei den Seniorteams die Silbermedaille (7,640 Punkte). Bronze ging an das Seniorteam aus Österreich (7,577 Punkte). Für Deutschland voltigierten unter der Longenführung von Alexander Hartl auf dem Pferd Davidoff: Susanne Schmidt (Markoberdorf/Alter 21), Tim-Randy Sia (Osnabrück/25), Sylvie Barwig (Herrsching/19), Regina Burgmayr (Kirchseeon/14), Rebecca Kohn (München/15), Lena Möhring (Zorneding/14) und Caroline Ostermaier (Forstinning/14). Mit insgesamt sechs Medaillen war Deutschland die erfolgreichste Nation bei den Europameisterschaften in Italien.
06.08.05 Toni Haßmann gewinnt Qualifikation zum Großen Preis
Hachenburg (dpa) - Toni Haßmann hat beim Internationalen Springturnier in Hachenburg die Qualifikation zum Großen Preis gewonnen. Der 29-Jährige aus Lienen blieb mit Le Patron im Stechen nach 43,91 Sekunden fehlerfrei. Zweiter wurde Heinrich- Wilhelm Johannsmann (Gütersloh) ohne Fehler mit Gralshüterin nach 48,80 Sekunden. Platz drei sicherte sich die Schwedin Helena Lundbäck mit Madick (0/50,07). Insgesamt blieben vier der neun Teilnehmer am Stechen fehlerfrei. Haßmann hatte die ungünstige Position des ersten Starters im entscheidenden Umlauf. Dem Führenden konnte jedoch keiner seiner Konkurrenten gefährlich werden. Marcus Ehning (Borken) ritt mit 44,10 Sekunden die zweitschnellste Zeit, seine Stute Anka warf allerdings eine Hindernisstange hinab. Europameister Marco Kutscher (Riesenbeck) war mit dem zehnjährigen Hengst Cappucino gestartet, kassierte aber ebenfalls vier Fehlerpunkte und wurde Siebter. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) schaffte es mit seinem Nachwuchspferd Enorm nicht ins Stechen, auch sein Bruder Markus Beerbaum (Thedinghausen) kam mit Constantin nicht fehlerfrei durch den Normalparcours. dpa/sportsline
06.08.05 Deutsche Equipe auf Platz zwei im Samsung Superliga Nationenpreis von Dublin CSIO***** Dublin (IRL) Im Nationenpreis der Samsung Superliga beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO*****) in der irischen Hauptstadt Dublin belegte die deutsche Springreiterequipe mit 18 Fehlerpunkten nach zwei Umläufen knapp geschlagen den zweiten Platz. Mit nur einem Fehlerpunkt weniger ging der Sieg an das Team Großbritanniens. Den dritten Platz teilten sich die Mannschaften Belgiens und der USA mit jeweils 24 Fehlerpunkten. Auf Platz fünf landete Gastgeber Irland mit 26 Fehlerpunkten. Den sechsten Platz teilten sich Frankreich und die Schweiz mit jeweils 32 Fehlerpunkten. Den achten und letzten Platz belegte die niederländische Equipe mit 36 Fehlerpunkten. Für Deutschland gingen in Dublin an den Start: Alois Pollmann-Schweckhorst (Warstein) mit Daimonds Daylight (ein Fehlerpunkt (Kötzting) mit Asti Spumante (vier und acht Fehlerpunkte), Ulrich Kirchhoff (Rosendahl) mit Carino (vier und ein Fehlerpunkt ) und René Tebbel (Emsbüren) mit Farina (17 und 13 Fehlerpunkte). Quelle: FN
06.08.05 Platz vier für deutsche Nachwuchsequipe im Nationenpreis von Kecskemet CSIO**** Kecskemet (HUN) Im Nationenpreis des Internationalen Offiziellen Springturniers (CSIO****) im ungarischen Kecskemet belegte die deutsche Springreiterequipe mit einigen Nationenpreisneulingen mit 20 Fehlerpunkten nach zwei Umläufen den vierten Platz. Der Sieg ging an Schweden mit sechs Fehlerpunkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Belgien (acht Fehlerpunkte) und Frankreich (17 Fehlerpunkte). Für Deutschland gingen in Kecskemet an den Start: Barbara Steurer-Collee (Eberstadt) mit Chi Mai (null Fehlerpunkte im ersten und vier Fehlerpunkte im zweiten Umlauf), Anna-Maria Jakobs (Diemelstadt) mit Georgenhof´s Lausejunge (acht Fehlerpunkte im ersten Umlauf / im zweiten Umlauf nicht gestartet), Max Kühner (München) mit Calle (in beiden Umläufen jeweils vier Fehlerpunkte) und Imke Harms (Homberg) mit Rulanda (in beiden Umläufen jeweils vier Fehlerpunkte). Quelle: FN
06.08.05 Frank Ostholt übernimmt Führung in Bonn
Bonn (dpa) - Frank Ostholt aus Warendorf hat bei der deutschen Meisterschaft der Vielseitigkeitsreiter in Bonn die Führung nach zwei Disziplinen übernommen. Der Olympia-Teilnehmer setzte sich nach der Dressur und dem Geländeritt mit 45,7 Strafpunkten an die Spitze. Chancen auf den Titel rechnen sich vor dem abschließenden Springen auch Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius Voigt- Logistic (47,5) und Andreas Dibowski (Döhle) mit Serve Well (49,2) aus. Für Ingrid Klimke (Münster) ist der Meisterschaftszug dagegen abgefahren. Die Mitfavoritin hatte nach der Dressur mit 31,60 Strafpunkten zunächst die Spitzenposition eingenommen, doch im Gelände büßte sie nach einem Vorbeiläufer ihres Pferdes Sleep Late an Hindernis zehn, einem Holzhäuschen, alle Chancen auf den vierten Meistertitel ein. "Sleep Late war begeistert, endlich wieder ins Gelände zu dürfen. Er war einfach zu schnell", kommentierte Klimke das Missgeschick. dpa/sportsline
05.08.05
Franzose Bost gewinnt überlegen in Hachenburg Hachenburg (dpa) - Roger-Yves Bost hat überlegen die erste Prüfung der Großen Tour beim Springturnier in Hachenburg gewonnen. Mit Jalis de Riverland benötigte er als letzter Starter des S-Springens 63,36 Sekunden für seine Null-Fehler-Runde. Damit war der Franzose über drei Sekunden schneller als die Zweitplatzierte Lauren Hough (USA) mit Casadora (0/66,40). Dritte wurde Pia-Luise Aufrecht (Affalterbach) mit Limbo (0/68,03), auf Platz Vier folgt Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit Le Mans (0/68,22). dpa/sportsline
05.08.05 Hoy verteidigt DM-Titel nicht
Bonn (dpa) - Ohne Titelverteidigerin Bettina Hoy beginnt die deutsche Meisterschaft der Vielseitigkeitsreiter in Bonn. Die in England lebende Olympia-Teilnehmerin nimmt an einem Wettkampf in Gatcombe Park teil. In Bonn kämpfen bei der zweitägigen internationalen Drei-Sterne-Kurzprüfung 27 deutsche Reiter um den nationalen Titel. Favoriten sind die Athen-Fahrer Andreas Dibowski (Döhle), der gleich drei Pferde am Start hat, Ingrid Klimke (Münster), Frank Ostholt (Warendorf) und Hinrich Romeike (Nübbel). dpa/sportsline
05.08.05 Deutsche Equipe auf Platz zwei im Samsung Superliga Nationenpreis von Dublin CSIO***** Dublin (IRL) Im Nationenpreis der Samsung Superliga beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO*****) in der irischen Hauptstadt Dublin belegte die deutsche Springreiterequipe mit 18 Fehlerpunkten nach zwei Umläufen knapp geschlagen den zweiten Platz. Mit nur einem Fehlerpunkt weniger ging der Sieg an das Team Großbritanniens. Den dritten Platz teilten sich die Mannschaften Belgiens und der USA mit jeweils 24 Fehlerpunkten. Auf Platz fünf landete Gastgeber Irland mit 26 Fehlerpunkten. Den sechsten Platz teilten sich Frankreich und die Schweiz mit jeweils 32 Fehlerpunkten. Den achten und letzten Platz belegte die niederländische Equipe mit 36 Fehlerpunkten. Für Deutschland gingen in Dublin an den Start: Alois Pollmann-Schweckhorst (Warstein) mit Daimonds Daylight (ein Fehlerpunkt im ersten und null Fehlerpunkte im zweiten Umlauf), Thomas Mühlbauer (Kötzting) mit Asti Spumante (vier und acht Fehlerpunkte), Ulrich Kirchhoff (Rosendahl) mit Carino (vier und ein Fehlerpunkt ) und René Tebbel (Emsbüren) mit Farina (17 und 13 Fehlerpunkte). Quelle FN Presse
04.08.05
Ehning neue Nummer eins der Weltrangliste Hannover (dpa) - Mannschafts-Europameister Marcus Ehning (Borken) führt die neue Weltrangliste der Springreiter an. Ihm gelang im August-Ranking des Weltverbandes FEI der Sprung von Platz fünf an die Spitze. Hinter Ehning folgen in der veröffentlichten Rangliste dessen Team-Kollegin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und der bisherige Spitzenreiter Rodrigo Pessoa (Brasilien) auf den Plätzen zwei und drei. Einzel-Europameister Marco Kutscher (Riesenbeck) rückte auf Rang sieben vor. Bei den Dressur-Reitern behauptete die frisch gekürte Europameisterin Anky Van Grunsven (Niederlande) souverän ihren ersten Weltranglisten-Platz.
04.08.05 Kartenvorverkauf Körung ab 1. September
4. August 2005 - Der Kartenvorverkauf für die Oldenburger Hengst-Tage vom 23. bis 26. November 2005 beginnt am 1. September 2005. Bestellungen können über das Internet, www.oldenburger-pferde.com, erfolgen: der Link wird am 1. September ab 9.00 Uhr freigeschaltet. Telefonische Kartenbestellungen: beim CallCenter unter Tel. 00 49/18 05/01 33 01 ab dem 1. September von Montag bis Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr und Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr (Feiertage ausgenommen). Die Geschäftsstelle des Oldenburger Verbandes nimmt keinerlei Reservierungen oder Bestellungen entgegen. Kaufinteressenten für die Hengstauktion wenden sich bitte an den Verein zur Absatzförderung des Oldenburger Pferdes. Preise: Mittwoch, 23. November – freier Eintritt Donnerstag, 24. November – Stehplatz 6 Euro, Sitzplatz 11 Euro Freitag, 25. November – Stehplatz 6 Euro, Sitzplatz 11 Euro Samstag, 26. November - Althengstparade – Stehplatz 7 Euro, Sitzplatz 13 Euro Kartenpreise im Vorverkauf plus Porto (bei Bestellungen aus dem Ausland eine Pauschale von 6,00 € je Bestellung) sowie zzgl. Vorverkaufsgebühr (6 Prozent Vorverkaufsgebühr bei Bestellungen über das Internet bzw. 12,5 Prozent bei Bestellungen über das CallCenter).
04-08.05 FEI ermittelt gegen Andreas Ostholt Warendorf (dpa) - Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hat ein Verfahren gegen den Vielseitigkeitsreiter Andreas Ostholt (Warendorf) eingeleitet. Die Medikationskontrolle bei seinem Pferd Captain Clever anlässlich der Internationalen Prüfung vom 16. bis 19. Juni in Luhmühlen hatte eine positive A-Probe ergeben. In der Probe wurde die verbotene Substanz Hydroxy-Lidocain gefunden. Nach Angaben des deutschen Verbandes FN handelt es sich nicht um eine Dopingsubstanz, sondern um ein im Wettkampf verbotenes Arzneimittel. Der 27 Jahre alte Reiter, der Mitglied der Perspektivgruppe der deutschen Vielseitigkeitsreiter ist, gestand den "äußerst fahrlässigen und falschen" Gebrauch einer Salbe ein, mit der er das verletzte Maul seines Pferdes eingerieben hatte. "Mir war bekannt, dass das Gel die im Wettkampf verbotene Substanz Lidocain enthält. Nach meinem damaligen Kenntnisstand ging ich davon aus, dass die Substanz nach vier Tagen, also noch vor Wettkampfbeginn, abgebaut sei. Deshalb habe ich das Gel am Samstag vor dem Wettkampf in Luhmühlen letztmals eingesetzt", sagte Ostholt in einer FN-Erklärung. "Ich habe mit dieser Handlung keine Manipulation vornehmen wollen und meinem Pferd auch keinen Schaden zugefügt", fügte der Warendorfer hinzu. Er ist derzeit nicht gesperrt und will am Wochenende bei den deutschen Meisterschaften in Bonn an den Start gehen. Die FN kann laut Satzung erst dann ein eigenes Verfahren einleiten, wenn der internationale Verband FEI seine Prüfung abgeschlossen hat. Der deutsche Verband erwartet eine Geldstrafe für Osthoff, der offensiv mit dem Vorfall umgeht und keine juristischen Schritte erwägt.
04.08.05 9. Bundesjungzüchterwettbewerb vor historischer Kulisse mit zwei Siegern Vom 22. bis 24. Juli fand im Sächsischen Hauptgestüt Graditz der 9. Bundesjungzüchterwettbewerb statt. Ausrichter war der erst in diesem Jahr per Verschmelzung entstandene Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V.. Aufdem weitläufigen Gelände des Hauptgestütes mit seinen wunderschönen Alleen und dem erst kürzlich restaurierten Schloss fanden die Jungzüchter für ihrenWettbewerb eine würdige Kulisse. Der guten Stimmung konnte somit nicht einmal das etwas regnerische Wetter etwas anhaben. Gesamtsieger der Mannschaften insgesamt wurde zunächst das Team aus Hannover. Sie lagen mit 1404 Punkten allerdings nur denkbar knapp vor den Berlin-Brandenburger Jungzüchtern, die 1403 Punkte erreichten. Im Nachgang stellte sich jedoch heraus, dass in der Korrektur der umfangreichen Ergebnislisten ein Brandenburger Jungzüchter einen Punkt zu wenig erhalten hatte. Somit muss im Nachhinein das Gesamtergebnis dahingehend korrigiert werden, dass es mit Hannover und Brandenburg zwei Bundessiegermannschaften 2005 gibt. In der Mannschaftswertung der einzelnen Altersklassen und in der Einzelwertung gab es durch die Korrektur keine Verschiebungen. Dritter in der Mannschaftswertung wurde das Team aus Thüringen. Ausschlaggebend für den Gesamtsieg der Hannoveraner war der Sieg in der Altersklasse I und der fünfte Platz in der Altersklasse II. Den Mannschaftssieg in dieser Klasse sicherte sich das Team aus dem Zuchtbezirk Thüringen des Pferdezuchtverbandes Sachsen-Thüringen. Einzelsieger in der Klasse der 14- bis 18 jährigen wurde Anna-Maria Deparade aus Thüringen. Den Sieg in der Altersklasse II bis 25 Jahre sicherte sich mit Antje Wieneke vomPferdezuchtverband Sachsen-Anhalt e.V. ebenfalls eine Jungzüchterin aus den neuen Bundesländern. Martin Kornes vom Pferdezuchtverband Bayern lag in der Altersklasse II Bester bei der Pferdebeurteilung. Er erreichte am Ende Rang sieben. Sein Mannschaftskollege Robert Schayer sicherte sich in der Gesamtwertung den fünften Platz.
03.08.05 Escapado neu unter Hans Peter Minderhoud Escapado wurde vom niederländischen Stall Exquis gekauft und wird zukünftig unter Hans Peter Minderhoud im Viereck zu sehen sein. Der zwölfjährige braune Oldenburger Wallach (v. Ex Libris-Ikarus, Z.: Hartwig Müller, Wittmund) ging bislang unter dem Briten Carl Hester, der ihn zuletzt bei der EM in Hagen a.T.W. zu Platz sechs in der Einzelwertung ritt. Weitere Erfolge des Paares: Gesamtsiege bei der Sunshine-Tour 2003 und 2004, Platz 13 bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen (GRE) und Platz zehn im Weltcupfinale 2005 in Las Vegas (USA). Escapado ging über die Vechtaer Auktion und wurde von Clemens Graf von Merveldt ausgebildet. Michel Assouline entdeckte das Bewegungswunder und verkaufte ihn 1996 an Carl Hester. Hans Peter Minderhoud ist mit Oldenburger Pferden bestens vertraut – 2002 und 03 ritt er jeweils den Schimmelhengst Rubels zu Gold bei der WM der jungen Dressurpferde und wiederholte dieses Double mit dem für Oldenburg gekörten und bei Ludwig Kathmann, Holtrup, stationierten Florencio I. (Quelle: eurodressage.com)
02.08.05 CSI Hachenburg lockt mit Top-Beteiligung, von Kerstan Hachenburg - Noch drei Tage – und der Westerwald hat sie wieder zu Gast: die Weltspitze im Springreiten - zum 14. Mal! Ein herzliches Willkommen gilt den neuen Europameistern von San Patrignano: Christian Ahlmann, Marcus Ehning, Meredith Michaels Beerbaum und Marco Kutscher, dem „doppelten Goldjungen“ mit der Einzelmedaille. Marcus Ehning hat gerade zum zweiten Mal hintereinander den Großen Preis in Gera gewonnen, mit der 12-jährigen Stute Nobel Savage. In der Riders Tour rangiert er derzeit an zweiter Stelle mit 31 Punkten, hinter Mylene Diederichsmeier (34 P.) Die hoffnungsvolle Amazone, die ihren Status im Reigen der Großen immer mehr absichert, gehört auch zu Hachenburg’s Gästen. Ludger Beerbaum, Mentor vieler Aufsteiger in der Szene, ist natürlich auch zur Stelle. Er könnte ja vielleicht den Großen Preis zum sechsten Mal (!) einsacken, zum ersten Mal inklusive PKW, Mercedes A-Klasse, und überdies zum ersten Mal mit einem seiner künftigen Championatspferde. Titelsponsor für den Großen Preis ist dieses Mal SWR 1 Rheinland-Pfalz. Auf 50.000 Euro beläuft sich die Dotierung. Der „Rest“ der Teilnehmer wird ihm das Siegen nicht leicht machen, wie: Bruder, Markus Beerbaum, Pia-Luise Aufrecht, Toni Hassmann, der doppelte Derbysieger, Heinrich-Wilhelm Johannsmann, auf Abschiedstournee und im vergangenen Jahr hier als Zweiter dicht auf des Siegers Fersen, Sören von Rönne, Heinrich-Hermann Engemann, Lutz Gripshöver oder Markus Renzel … Das Ausland schickt ein starkes Aufgebot mit Luciana Diniz (BRA), Peter Wylde (USA) Jerry Smit (ITA), Jessica Kürten (IRL), Thomas Frühmann (AUT), Samantha McIntosh (BUL), Ben Schröder und Wout-Jan van der Schans (NL), Royne Zettermenn und Helena Lundbäck (SWE), Roger-Yves Bost (FRA) und… und … Großer Beliebtheit erfreut sich eine Spezialität des Hauses für Rheinland-Pfälzer Reiter und solchen aus den umliegenden Landesverbänden. Die 30 Besten des Juniturniers zur Eröffnung der Saison treffen sich im Finale des so genannten Länderchampionats. Anna-Maria Benner (Montabaur-Horressen) und Hardy Diemer (Bad Ems) sind dabei und begeben sich außerdem auf „Große Tour“. Zwei Ereignisse werden im SÜDWEST Fernsehen übertragen, am Samstag, dem 6. August, zwischen 17.00 und 18.00 Uhr, die 2. Qualifikation für den GP, um den Preis des Ministeriums des Innern und für Sport und der RhenagErdgas, dotiert mit 20.000 Euro und LIVE am Sonntag der Große Preis von SWR 1 Rheinland-Pfalz in SPORT EXTRA von 15.00 bis 16.oo Uhr. King Size ist dieses Mal die Verpackung des Dreisterne-Events. Ein rauschendes Fest der Sinne - Farben, Showelemente, Stunts, Folklore und Musik, die „Nacht der Pferde“, am Eröffnungs-Donnerstag, ab 21. 00 Uhr, geht dem Extrasport voraus. Zu ROCK’ N ROLL LIVE locken die Cover Bands R(h)ein Adams (Bryan Adams) und Achtung Baby (U2), die riesigen Erfolg haben mit ihren talentierten Arrangements. Der MARKTPLATZ mit dem Motto „Country Living“ zeigt Beispiele ländlicher Kultur für Haus und Garten. Mode, Schmuck und Reitaccessoires. Lukullisches ist im Angebot und Musik mit Unterhaltung. Schließlich kann man einer guten Sache dienen und vielleicht auch sich selbst (?) mit dem erlosen eines Stutfohlens. UNICEF-Motley’s Spirit heißt das „Baby“. Der Erlös des Losverkaufs fließt in die Ann-.Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung.
02.08.05 Westfalens Siegerstute 2005
Kat.-Nr. 61, Fantastica v. Fürst Heinrich - Gonzo I - Paradox I dunkelbraun, geb. 17.06.02, Stm. 1,72 m Z.: Franz Südbrock, Rheda-Wiedenbrück B.: Hans-Josef Dahl, Lichtenau-Husen
Quelle: Horse Gate
02.08.05
Westfälische Sporterfolge Die westfälischen Sieger und Platzierten des Turnier-Wochenendes 28. bis 31. Juli 2005 Heinrich-Hermann Engemann war mit dem Auktionswestfalen Aboyeur W v. Anmarsch - Direx im „Großen Preis von Gera“, gleichzeitig Wertungsprüfung der Riders Tour, platziert. Mit seiner Weltrekordstute Candela NRW v. Carte d’Or - Frühlingsrausch verbuchte der Bissendorfer den 126. gemeinsamen S-Sieg. Zweite im „Championat von Gera“ waren der Alt-Marler Markus Renzel und Peu a Peu v. Polydor - Frühlingsball. Zu den westfälisch berittenen Platzierten gehörte auch der Sloothaak-Schüler Daniel Deusser auf Finch v. Ferragamo - Rex Fritz. Beim Fünf-Sterne-CSIO im englischen Traditionsplatz Hickstead war der jetzt für Gronau startende Doppel-Olympiasieger Ulrich Kirchhoff mit Pokemon v. Polydor - Weinberg im „King George Gold Cup“ platziert. Zu den Top-Platzierten des Fünf-Sterne-CSI im spanischen La Coruna gehörte auch der Brite Michael Whitaker auf der westfälischen Landadel-Tochter Laconda sowie die für Gahlen und Irland startende Jessica Kürten auf Libertina v. Libero H - Polydor. Beim Schweizer Vier-Sterne-CSI in Ascona gewannen Markus Fuchs und Granie v. Gonfaron - Ramiro’s Son den mit 121.000 Schweizer Franken dotierten „Großen Preis“. Beim CSI im italienischen Cortina D’Ampezzo waren die US-Amazone Cody Baird und der gekörte Poleander v. Polydor - Waidmann im „Großen Preis“ platziert. In der rheinischen Zucht- und Absatzzentrale auf Schloß Wickrath waren der Kirchhellener Hubertus Dieckmann und Lasango v. Lassango - Landino Zweite im „Großen Preis“. Marcel Schneider gewann das S-Finale der mittleren Tour mit Prevail v. Pessoa - Ehrentusch.
02.08.05
Erfolgreiche Württemberger in Gera "Atout G" von Action/Lincoln; Z: Karl Nerpel, Sinsheim; B: Christa Goessing, Steinhagen, R: Mylene Diederichsmeier. 1.Quali 9. Platz, 2. Quali 8. Platz, Finale 2. Platz. "Lucas" von Limbus/Caretino; Z+B: Hans-Dieter Weimer, Bondorf, R: Daniel Deusser. 2. Quali 3. Platz.
02.08.05
Hengstvorbesichtigung 2005 Die diesjährige Hengstvorbesichtigungen für die süddeutschen Hengsttage 2005 finden am 14./15./16. November statt. Anmeldeschluß: 07. Oktober 2005 Anmeldeformular siehe Anhang FORMULAR
02.08.05
Zwei Holsteiner Siege in Gera Im Einlaufspringen belegte VDL Groep Think Twice v. Corrado I-Fier du Lui Z (Hans Chr. Stehn, Bokel) unter Leopold van Asten Rang zwei, Laguna Venezia v. Linaro-Contender (Giselinde Schulze-Achilles, Bad Segeberg) wurde unter Eva Bitter Fünfte. Auch für Catwalk v. Caretino-Leonid (Jürgen Jacobsen, Behrendorf) und Christian Ahlmann gab es in der ersten Qualifikation für den Sprehe-Youngster-Cup Platz zwei vor Aquino v. Acobat II-Corrado I (Reinhold Marks, Sommerland) unter Franke Sloothaak und dem ebenfalls von Christian Ahlmann gerittenen Cassus v. Cassini I-Cantus (Jürgen Hattebuhr, Winsen). In der zweiten Qualifikation zur Youngster-Tour kam Carettana v. Caretino unter Markus Renzel, der mit Classic Woman v. Cento-Corvado (Gerhard Helfrich, Viernheim) zudem ein Zeitspringen gewann, auf Rang fünf.
02.08.05
Neue Initiative des Hannoveraner Verbandes Eignung der begehrten Warmblüter als Partner für die Freizeit,von Bettina Dierks Verden. Mit neuem Logo und der Initiative „Hannoveraner erleben“ will der Hannoveraner Verband verstärkt für die Eignung des Hannoveraners als Freizeitpartner werben. Seit vielen Generationen werden Hannoveraner als Reitpferde gezüchtet. Die angeborene Rittigkeit sowie die guten Charakter- und Temperamenteigenschaften prädestinieren ihn für den Turniersport und den Freizeitbereich. Ein zentraler Punkt des Konzeptes „Hannoveraner erleben“ ist die Herausstellung von Partnerbetrieben, die sich im Freizeitbereich engagieren. Dadurch soll im Hannoveraner Zuchtgebiet ein Netz geknüpft werden, wobei diese Betriebe Anlaufstellen sein sollen sowohl für kleinere Zuchtbetriebe wie vor allen Dingen für Kaufinteressenten. Bisher wurde ein gutes Dutzend solcher Betriebe, über ganz Niedersachsen verstreut, gefunden. Sie wurden alle von einer Kommission besichtigt. Dabei standen im Vordergrund -eine gesunde und artgerechte Aufzucht und Haltung -eine Ausbildung im Hinblick auf die Nutzung für den Freizeitbereich. Mehrere dieser Betriebe bieten darüber hinaus ein spezielles Dienstleistungsangebot für den Freizeitreiter an, wie zum Beispiel Lehrgänge, Pensionspferdehaltung, Urlaub mit dem Pferd. Ein weiteres Schlüsselthema ist die Ausbildung. Ziel ist ein Angebot an ansprechenden, gelassenen und nervenstarken Pferden, die handlich und geländesicher sind. Um dieses Ziel mit Systematik anzugehen, wurde eine Zusammenarbeit mit dem bekannten Freizeitpferdeausbilder Peter Kreinberg vereinbart. Er wird den Leitern der teilnehmenden Pferdebetriebe mit seiner Gentle-Touch®-Methode das notwendige Handwerkszeug vermitteln. In den vergangenen Jahren hat sich schon eine beachtliche Infrastruktur zum Thema Freizeitreiten gebildet. Die Vereinigung der Freizeitreiter in Deutschland hat sich fest etabliert, die Landesreiterverbände und die Deutsche Reiterliche Vereinigung haben sich dieses Themas angenommen und entsprechende Abteilungen eingerichtet, aber auch rasseunabhängige Ausbildungsbetriebe für Pferd und Reiter sind entstanden. Zu diesen Organisationen und Betrieben möchte der Hannoveraner Verband künftig die Kontakte vertiefen. Ein weiterer Punkt ist der Brückenschlag zu den Tourismusorganisationen. Im Hannoveraner Zuchtgebiet gibt es wunderschöne Feriengebiete wie die Nordseeküste, die Lüneburger Heide oder den Harz. Hier kann man hervorragend einen Urlaub rund um den Hannoveraner verbringen - indem man selbst in den Sattel steigt oder die vielen hippologischen Besonderheiten der Region, wie Veranstaltungen, Museen oder Zuchtbetriebe erkundet. Wer Kontakt aufnehmen möchte zu einem der Partnerbetriebe oder mehr Informationen haben möchte zu der Initiative „Hannoveraner erleben“, wendet sich am besten an die Geschäftsstelle des Hannoveraner Verbandes, Lindhoooper Str. 92, 27283 Verden, Tel. 0 42 31-67 30, Fax 0 42 31-6 73 12, Internet: www.hannoveraner.com, E-mail: hannoveraner@hannoveraner.com.
02.08.05 Thomas Mühlbauer bester Deutscher in Hickstead Hickstead (dpa) - Springreiter Thomas Mühlbauer aus Kötzing hat als bester Deutscher den neunten Platz im Großen Preis von Hickstead belegt. Mit seinem Pferd Asti Spumante hatte Mühlbauer einen Abwurf und verpasste dadurch die Teilnahme am Stechen. Der Sieg ging an den Amerikaner Jeffrey Welles mit Armani (0 Fehler/58,60 Sekunden) vor Nick Skelton (Großbritannien/4/50,39) mit Russel und David Mc Pherson (Großbritannien/4/53,63) mit Bobs Diamond. Hinter Mühlbauer belegte Doppel-Olympiasieger Ulrich Kirchhoff (Borken) mit Pokemon nach einem Abwurf den zehnten Platz. dpa/sportsline
01.08.05 Verbände reagieren auf Kritik Mehr Kontrollen am `Tatort Abreiteplatz´ von sid Stewards müssen härter durchgreifen / Arbeitsgruppe plant Reformen von Nikolaj Stobbe Berlin (sid) Kaum war die EM in Hagen a.T.W. beendet und kein Image-Schaden mehr für das Turnier zu befürchten, da brachen die Verbände ihr Schweigen und gingen auf den Skandal um Tierquälerei beim Training im Dressursport ein. Während die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) Reitern, die im Training elektronische oder mechanische Hilfsmittel verwenden, mit dem Ausschluss drohte, kündigte der Weltverband (FEI) erste Reformen an.`Wir arbeiten zurzeit an einem Papier, das den Stewards mehr Befugnisse einräumt´, sagte Mariette Withages, Vorsitzende des Dressur-Komitees im Weltverband. Die Stewards agieren auf Abreite- und Turnierplätzen als Kontrollpersonal, griffen in der Vergangenheit aber zu selten ein, wenn Reiter ihre Vierbeiner mit unlauteren Mitteln gefügig machen wollten.`Einige von ihnen haben sich bislang nicht getraut, einen renommierten Reiter zu verwarnen. Dies soll sich in Zukunft ändern´, versprach die Belgierin, die seit vier Jahren dem Dressur-Komitee vorsteht.Gleichzeitig wies Withages auf eine Arbeitsgruppe hin, die sich um neue Strukturen bei Trainingskontrollen bemühe. `Wir haben bislang nicht das Recht gehabt, in privaten Stallungen und Hallen zu gehen, um dort eventuell Methoden anzuprangern. Da müssen erst neue juristische Richtlinien geschaffen werden´, erläuterte die Ausschuss-Vorsitzende. Bereits in den nächsten zwei Wochen sollen erste Ergebnisse präsentiert werden.`Wir haben das Thema schon lange im Auge. Die Arbeitsgruppe, zu der Reiter, Ärzte und Wissenschaftler gehören, arbeitet seit einem Jahr´, erklärte Withages und wies damit Vorwürfe zurück, wonach es sich bei der Gründung des Kreises um einen Schnellschuss handele, um auf jüngst laut gewordene Kritik in den Medien zu reagieren. Ein Reitsport-Fachmagazin hatte in den EM-Tagen behauptet, dass in Deutschland und in den Niederlanden während des Trainings für die Tiere äußerst schmerzhafte Methoden angewandt würden. Dazu zähle die Gepflogenheit der auf die Brust gezogenen Nüstern genauso wie Wasserentzug oder Seilkonstruktionen an den Beinen der Pferde, mit deren Hilfe Piaffen und Pirouetten eingeübt werden.Auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat einige Stunden nach Ende des Heim-Turnieres auf die Vorwürfe reagiert. In einem Schreiben wurden Praktiken verurteilt, die `nicht mit den Richtlinien für Reiten und Fahren´ in Einklang stünden. Dazu gehöre das so genannte Überspannen der Pferde durch das Herabziehen des Kopfes. Für die Verwendung von mechanischen und elektrischen Instrumenten drohte der Verband harte Sanktionen an. Ein Nachweis würde `den unverzüglichen Ausschluss von der Kaderzugehörigkeit´ zur Folge haben
31.07.05 Stellungnahme der FN zum Bericht "Dressur pervers" Stellungnahme der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zum Bericht “Dressur pervers" des Reitsportmagazins St. Georg (Ausgabe 8 / 2005) sowie des sich darauf beziehenden Artikels in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 30. Juli 2005: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung verurteilt sämtliche in den oben erwähnten Artikeln dargestellten Praktiken zum Training von Dressurpferden, die nicht mit den Richtlinien für Reiten und Fahren sowie den “Ethischen Grundsätzen des Pferdefreundes" oder den Bestimmungen der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO), dem Regelwerk für den nationalen Turniersport, in Einklang stehen. Bei den Europameisterschaften Dressur in Hagen wurden keine der in den Artikeln erwähnten Praktiken beobachtet. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung geht davon aus, dass der Spitzendressursport in ihrem Einflussbereich die in den Artikeln erwähnten mechanischen und elektrischen Instrumente nicht verwendet. Eine Verwendung dieser Instrumente würde gegen die Richtlinien für Reiten und Fahren sowie die “Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes" verstoßen und bei Nachweis den unverzüglichen Ausschluss von der Kaderzugehörigkeit sowie gegebenenfalls weitere Sanktionen nach sich ziehen. Trainingsmethoden mit starkem “Aufrollen" und “Abstellen" des Pferdehalses wurden in der Geschichte des Reitsportes wiederholt propagiert. Die für den nationalen Bereich verbindlichen Richtlinien für Reiten und Fahren sowie die klassische Lehre und Fachliteratur, aus denen die Richtlinien entwickelt wurden, hat diese Praktiken als falsch erkannt. Derzeit wird auf internationaler Ebene um diese Methode wiederum intensiv diskutiert. Basierend auf den Erkenntnissen der Richtlinien für Reiten und Fahren vertritt die Deutsche Reiterliche Vereinigung weiterhin die Auffassung, dass das übermäßig starke “Aufrollen" und “Abstellen" des Pferdehalses eine Irrlehre ist. Gemeinsam mit der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) wird die Thematik in den zuständigen Gremien aufgearbeitet. Hierzu werden zur Zeit die einschlägigen wissenschaftlichen Grundlagen gesammelt, analysiert und ergänzt. Verstöße gegen die Grundsätze der Richtlinien für Reiten und Fahren, die “Ethischen Grundsätzen des Pferdefreundes" oder die LPO werden, unabhängig davon, ob sie auch gegen das wesentlich toleranter gefasste Tierschutzgesetz verstoßen, auch weiterhin von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln geahndet. Der Verband stellt sich seiner Verantwortung für das Pferd. Daneben muss sich jedoch auch jeder Reiter und Ausbilder seiner persönlichen Verantwortung gegenüber dem Pferd bewusst sein. Von dieser persönlichen Verantwortung kann und will der Verband niemanden entbinden. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung ist sich bewusst, dass bei der Erhaltung der Grundsätze der klassischen Ausbildung sowie des Trainings und der Prüfung von Dressurpferden den Kaderreitern, Ausbildern und Turnierrichtern eine Rolle mit besonderer Verantwortung zukommt. (Quelle FN)
31.05.05 Ehing gewinnt in Gera - Diederichsmeier führt Gera (dpa) - Mannschafts-Europameister Marcus Ehning (Borken) hat beim internationalen Geraer Reitturnier den Großen Wernesgrüner Preis gewonnen, dafür 13. 000 Euro Prämie kassiert und sich in der Riders Tour mit 31 Punkten auf Platz zwei vorgeschoben. Erstmals Spitzenreiterin mit 34 Zählern in der am höchsten dotierten Springsportserie der Welt ist Mylene Diederichsmeyer (Steinhagen), die mit Countess G Sechste wurde. Zwei Zehntelsekunden hinter Ehning, der die 12-jährige Stute Noble Savage gesattelt hatte, landete Thomas Voss (Schülp) mit Leonardo B auf dem zweiten Platz vor Team-Europameister Christian Ahlmann (Marl) mit Firth of Clyde und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Souvenir ein. "Jetzt beginnt die Riders Tour von vorn", jubelte der 31-jährige Team-Olympiasieger Ehning - und lobte sein Siegerpferd. "Was sie gezeigt hat, vom Allerfeinsten." Dagegen war Ahlmann ein wenig enttäuscht: "Wenn die anderen beiden nicht noch eine Winzigkeit schneller geritten wären, wäre ich super-zufrieden nach Hause gefahren. Doch auch so war das ein tolles Turnier", bewertete Ahlmann seine Auftritte vor insgesamt 15.500 Besuchern am Turnier-Wochenende. Nur knapp drei Zehntelsekunden trennten die ersten Drei. "Das hat wieder Mal die Qualität der Riders Tour bewiesen. Sie stellt höchste Ansprüche. Wer da nicht voll konzentriert ist, hat keine Chance. Dass ich nun die Riders Tour anführe, werde genießen, auch wenn die Serie erst im Dezember zu Ende geht", sagte Mylene Diederichsmeyer. Pech hatte Otto Becker (Sendenhorst). Er musste seinen Ritt in der Siegerrunde unterbrechen, da noch ein Helfer an einem Hindernis tätig war. Im zweiten Anlauf leistete er sich mit Grandilot einen Abwurf, wurde Neunter und verfehlte den Sprung an die Riders-Tour-Spitze.dpa/sportsline
31.07.05 Van Grunsven souverän Dressur Europameisterin
Hagen/Teutoburger Wald (dpa) - Die Niederländerin Anky van Grunsven ist bei den 22. Dressur-Europameisterschaften in Hagen am Teutoburger Wald ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Souverän holte sich die 37 Jahre alte zweimalige Olympiasiegerin zum zweiten Mal nach 1999 in Arnheim den EM-Titel. Auf ihrem elf Jahre alten Hannoveraner Wallach Salinero verteidigte sie bei leichtem Regen in der abschließenden Kür mit Musik ihre Führung nach dem Grand Prix und dem Grand Prix Special. Alle drei Prüfungen entschied das Paar für sich. "Es war kein einfaches Turnier. Salinero war sehr angespannt", meinte die derzeit weltbeste Reiterin im Viereck. Mit insgesamt 236,577 Prozentpunkten verwies van Grunsven den deutschen Team-Europameister Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit der starken Stute Wansuela Suerte (230,870 Prozentpunkte) und dem Schweden Jan Brink mit Brjörsells Briar (229,012) auf die Plätze zwei und drei. Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg/Taunus) fiel in der Kür mit ihrem jungen und noch unerfahrenen Hengst Sterntaler (219,960) vom vierten auf den achten Rang zurück. Für Anky van Grunsven war der Erfolg ein kleiner Trost dafür, dass sie sich am Freitag im Mannschafts-Wettbewerb mit ihren niederländischen Teamkollegen der deutschen Equipe wieder einmal hauchdünn geschlagen geben musste. Van Grunsvens Triumph wurde überschattet von einer Auseinandersetzung, die sie mit dem deutschen Fachmagazin "St. Georg" führt. Die Zeitschrift hatte über umstrittene Trainingsmethoden mehrerer Dressurreiter berichtet. Unter den Kritisierten war neben den deutschen Olympiasiegern Isabell Werth und Martin Schaudt auch van Grunsven. Unter Tränen drohte die populärste niederländische Sportlerin an, nie mehr in Deutschland zu starten. Außerdem erwirkten sie und ihr Ehemann Sjeff Jansen beim Landgericht Hamburg eine Einstweilige Verfügung. Dem Magazin wurde unter Androhung eines Ordnungsgeldes von 250 000 Euro untersagt, weiter zu behaupten, dass Anky van Grunsven mit unzulässigen Hilfen trainiere. Die deutschen Reiter zeigten sich unbeeindruckt von den Querelen zwischen van Grunsven und den deutschen Medien. "Die wichtigste Medaille ist sicherlich die goldene mit der Mannschaft. Dass heute noch eine silberne dazugekommen ist, ist optimal", sagte Bundestrainer Holger Schmezer. Vor allem auf Hubertus Schmidt war Verlass. "Ich habe mir vorher etwas ausgerechnet. Dass es so gut geklappt hat, ist natürlich sehr schön", sagte der 45-Jährige. Er zeigte in allen drei Prüfungen mit seiner zwölfjährigen Hannoveraner Stute Wansuela Suerte große Konstanz, belegte im Grand Prix und Grand Prix Special jeweils hinter van Grunsven Platz zwei. Nur in der Kür wurde er nach einem vorsichtigen Ritt Dritter. Ann Kathrin Linsenhoff konnte trotz der verpassten Medaille mit dem erst zehnjährigen Oldenburger Hengst Sterntaler zufrieden sein. "Es ist ein junges Pferd mit sehr viel Zukunft", sagte die Tierärztin nach der nervösen Kür-Vorstellung. Pech hatten dagegen Heike Kemmer (Winsen/Luhe) mit Bonaparte und Klaus Husenbeth (Sottrum/Bremen) mit Piccolino. Die 43-jährige deutsche Meisterin Heike Kemmer zog am Samstag ihren zwölf Jahre alten Hannoveraner Wallach Bonaparte wegen einer leichten Verletzung noch vor dem Grand Prix Special zurück. Husenbeth blieb mit Piccolino sowohl im Grand Prix als auch im Grand Prix Special hinter den Erwartungen zurück und schaffte nicht den Sprung ins Kür-Finale der besten 15. Zu den EM-Siegern durften sich auch die Organisatoren zählen: Innerhalb von drei Wochen schaffte das Team um Ullrich Kasselmann würdige Bedingungen für ein Championat, nachdem den organisatorisch und finanziell überforderten Russen kurzfristig die Ausrichtung der Titelkämpfe in Moskau entzogen worden waren. dpa/sportsline
31.07.05 EM Pony Vielseitigkeit: Gold für Melina Lamp, Silber für das Team Pratoni del Vivaro/ITA (fn-press). Bei den Pony-Europameisterschaften im italienischen Pratoni del Vivaro bei Rom haben die deutschen Vielseitigkeitsreiterinnen die Silbermedaille geholt. Darüber hinaus gab es die Goldmedaille für Melina Lamp aus Schönberg bei Kiel. Nach Dressur noch auf Platz zwei, übernahm die 15-Järige mit ihrem gleichaltrigen Pony Desparado im Gelände die Führung und blieb auch im abschließenden Springen Fehlerfrei. Mit 41,20 Strafpunkten, ihrem Dressurergebnis, verwies sie den Schweden Hannes Melin mit Mustang (42,4) und die Engländerin Laura Collett mit Noble Springbok (43,10) auf die Plätze. Ebenfalls mit ihrem Dressurergebnis beendete die deutsche Einzelreiterin Alexa Schulte Westhof (Schneverdingen) die drei Teilprüfungen der EM und wurde mit Hannes Fünfte (53,1). Für die deutsche Mannschaft glichen die Europameisterschaften einer Achterbahnfahrt. Nach Dressur noch in Führung, fiel das Quartett im Gelände nach Ausscheiden von Johanna Dörner (Bocholt) mit Oxiet´s my Jemen und einerVerweigerung von Helene Schulze Zurmussen (Everswinkel) mit Mr Hale Bob auf den vierten Platz zurück. Im Springen allerdings konnten sie wieder Punkte gutmachen. Zwar kassierte Helene Schulze Zurmussen zwei Abwürfe (Endergebnis82,9 Strafpunkte/ Platz 27), dafür trugen Melina Lamp und Franca Lüdeke (Bonn) mit Hannes´ Vollschwester Hillery (62,4/Platz neun) mit je einer Nullrunde im Parcours zum deutschen Ergebnis bei. So kam das Team von Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf) am Ende auf 186,50 Strafpunkte und holte damit Silber. Gold ging an die Mannschaft aus Großbritannien (167,6 Strafpunkte), Bronze an das Team aus Irland (196,1). Insgesamt beteiligten sich 49 Paare an der Vielseitigkeits-EM, neun Nationen stellten ein Team. EM Pony Springen: Deutsche Mannschaft auf Platz vier Pratoni del Vivaro/ITA (fn-press). Mit einem vierten Platz für Deutschland im Nationenpreis Springen endete die letzte Prüfung der Pony-Europameisterschaften in Dressur, Springen und Vielseitigkeit im italienischen Pratoni del Vivaro bei Rom. Gold ging aus das niederländische Team, Silber an Großbritannien und Bronze an Irland. Mit je einer Nullrunde trugen vor allem Julia Dieckell (Debstedt) mit Kiltormer ( acht Strafpunkte im ersten/ null im zweiten Umlauf) sowie Lisa-Marie Dersch (Riegel) mit Top Berkley (0/8) zum guten Abschneiden des deutschen Teams bei. Ebenfalls für das deutsche Team am Start waren Katrin Eckermann (Kranenburg) mit Quins als erste Reiterin (12/8) sowie Patrick Döller (Visbek) mit Sunny (8/4) als Schlussreiter. Beide hatten auch in der Einzelwertung die deutschen Farben vertreten, wo sie die Plätze 13 beziehungsweise 14 belegt hatten. EM Pony Dressur: Gold für Anna von Negri, Silber für Sanneke Rothenberger Pratoni del Vivaro/ITA (fn-press). Bei den Ponyeuropameisterschaften im italienischen Pratoni del Vivaro bei Rom hat Anna von Negri (Übach-Palenberg) ihren Titel als Dressureuropameisterin erfolgreich verteidigt. Mit Deinhard B (im vergangenen Jahr saß sie im Sattel dessen Vaters Dornik B) hatte die 15-Jährige sowohl in der Einlaufprüfung wie auch in den beiden Wertungsprüfungen - Nationenpreis und Finale - die Nase vorn. Mit einer Durchschnittsnote von 76,25 Prozent holte sie sich den Sieg vor der erst zwölfjährigen Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) mit Konrad (74,1) und der Niederländerin Astrid Langeberg mit Hertenhof's Sunlight (73,54). Auf dem vierten Platz beendete Kaja Schäfer (Dreieich) mit Golden Derano C ihre EM-Premiere (72,96). Fünfte wurde Mara de Vries aus den Niederlanden mit Power and Paint (72,21). Louisa Lüttgen (Kerpen) wurde mit Dornik B im heutigen Finale Sechste und belegt im EM-Gesamtklassement Platz sieben (70,58).
30.07.05 Olympiasieger Otto Becker gewinnt Springen in Gera Gera (dpa) - Otto Becker aus Sendenhorst hat beim Turnier der Springreiter in Gera das Delitzscher Championat gewonnen. Der zweimalige Mannschafts-Olympiasieger setzte sich bei der vierten Station der Riders Tour nach einem fehlerfreien Ritt im Stechen durch und sicherte sich 5000 Euro Preisgeld. Becker verwies mit 62,93 Sek. die ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Markus Renzel (Oer-Erckenschwick) auf seinem Wallach Peu a Peu (64,15) und Christian Ahlmann (Marl) auf der Stute Noble Savage H (65,00) auf die folgenden Plätze. Das Turnier endet an diesem Sonntag mit dem Großen Wernesgrüner Preis, einer Springprüfung mit zwei Umläufen. dpa/sportsline
30.07.05 Dressur-EM: Große Geste der Spanier Hagen (dpa) - Spaniens Dressurreiter haben bei der EM in Hagen am Teutoburger Wald mit großer sportlicher Fairness der schwedischen Equipe nachträglich ebenfalls zur Bronzemedaille verholfen und damit zugleich die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) beschämt. Den Spaniern war die Bronzemedaille vor den punktgleichen Schweden zunächst zugesprochen worden. Später wurde diese Entscheidung zurück genommen und Spanien sowie Schweden gemeinsam Dritte. Die Jury berief sich bei ihrer ersten Entscheidung auf einen Uralt-Paragrafen des Regelwerks, nach dem bei Punktgleichheit zweier Equipen das bessere Ergebnis des dritten Reiters über die Medaillen-Vergabe entscheidet. Nicht mal die belgische Vorsitzende des FEI- Dressurausschusses, Mariette Whithages, kannte diesen Paragrafen. Vielmehr hatte sie dafür plädiert, beiden Teams Bronze zuzusprechen. Vor allem war ein solcher Fall noch nie bei Dressur-Championaten eingetreten. Aber zunächst setzte sich die Bürokratie innerhalb der FEI durch. Da allerdings bei der umstrittenen Auslegung des Regelwerks am Ende keiner wirklich glücklich war, erklärten sich die Spanier spontan bereit, auf ihre Medaillen zu verzichten, wenn nicht auch den Schweden Bronze zugesprochen werden würde. Und der deutsche Trainer der spanischen Dressur-Mannschaft, Jean Bemelmanns, erklärte: "Wir sind alle Sportler und dieser Paragraf im Regelwerk ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Selbstverständlich setzen wir uns dafür ein, dass die Schweden gemeinsam mit uns Bronzemedaillen-Gewinner werden." Turnierleitung und Pferdesportverband schlossen sich dem an und sprachen beiden Teams Bronze zu. Der Sport hatte am Ende über die zwar regelkundigen Juristen der Internationalen Reiterlichen Vereinigung gesiegt, die ihren vielen peinlichen Fehlleistungen und Ungeschicklichkeiten in jüngster Zeit, zu denen auch die Behandlung verschiedener Dopingfälle gehört hatte, fast noch eine weitere hinzugefügt hätte. Und die schwedischen Reiter werden ihre Bronzemedaillen nach dem Grand Prix Special erhalten. Von Karl Morgenstern, dpa
29.07.05 Deutsche Springreiterequipe gewinnt den Nationenpreis der Samsung Superliga in Hickstead CSIO***** Hickstead (GBR Im Nationenpreis der Samsung Superliga beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO *****) im britischen Hickstead sicherte sich die deutsche Springreiterequipe mit insgesamt 26 Fehlerpunkten nach zwei Umläufen den Sieg. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die USA (28 Fehlerpunkte) und die Niederlande (39 Fehlerpunkte). Für Deutschland gingen in Hickstead an den Start: Alois Pollmann-Schweckhorst (Warstein) mit Diamonds Daylight (ein Fehlerpunkt im ersten und fünf Fehlerpunkte im zweiten Umlauf), Thomas Mühlbauer (Kötzting) mit Asti Spumante (in beiden Umläufen jeweils vier Fehlerpunkte), Ulrich Kirchhoff (Rosendahl) mit Carino (16 und zwölf Fehlerpunkte) und Rene Tebbel (Emsbüren) mit Quel Homme (zwölf und null Fehlerpunkte).
29.05.05
Elite Fohlen- und Zuchtstutenauktion Datum: vom 19.08.2005- 21.08.2005 Gesamtliste der Auktionspferde
29.05.05
CSI*** Gera Ein Kopf an Kopfrennen leisteten sich Franke Sloothaak und Christian Ahlmann in der Sprehe Feikost Youngster-Tour. Auf dem 8-jährigen KWPN-Wallach Panic (Quidam de Revel x Landgraf I) sicherte sich der Ex-Weltmeister Franke Sloothaak, ohne Strafpunkte und einer Zeit von sensationellen 50,00 sec., den Sieg in dieser Prüfung. Der zweitplatzierte und frischgebackene Mannschafts-Europameister Christian Ahlmann, legte mit seinem 8-jährigen Holsteiner Wallach Catwalk (Caretino x Leonid) eine Zeit von 50,08 sec. vor. Den dritten Platz wiederum belegte Franke Sloothaak mit dem 8-jährigen Holsteiner Aquino (Acobat II x Corrado) in 53,82 sec., vor Christian Ahlmann auf dem 7-jährigen Hengst Cassus (Cassini I x Cantus) in 54,01 sec.
29.07.05
Polizeipferd aus Nishni-Nowgorod sorgt für Aufsehen Hagen/Teutoburger Wald (dpa) - Ein früheres Polizeipferd aus Russland hat bei der Dressur-Europameisterschaft in Hagen im Teutoburger Wald überrascht. Der 15 Jahre alte Schimmel Balagur bestach im Grand Prix mit seiner international unbekannten 27 Jahre alten Reiterin Alexandra Korelowa aus Nishni Nowgorod am Rande Sibiriens. Die Sport-Karriere des mächtigen Schimmels ist ungewöhnlich. Viele Jahre lang versah Balagur seinen Dienst als braves Polizeipferd bis zu acht Stunden täglich. Erst vor wenigen Jahren erkannten Dressur-Ausbilder die sportlichen Qualitäten dieses Pferdes. Seit fünf Jahren kommen Alexandra Korelowa und Balagur zwei Mal jährlich für jeweils drei Monate nach Deutschland, wo sie vom deutschen Dressur-Altmeister George Thedorescu trainiert werden. Er hat entscheidenden Anteil am Aufstieg des Paares in die Weltklasse. "Balagur ist ein Ausnahmepferd. Schade, dass es nicht früher den Weg in den großen Sport gefunden hat", meinte Theodorescu.
29.07.05 Deutschland erneut Mannschaftseuropameister in der Dressur Europameisterschaften Dressur in Hagen a.T.W.
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Thomas Hartwig
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29.07.2005 17:02
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Bei den Europameisterschaften Dressur in Hagen a.T.W. sicherte sich die deutsche Equipe erneut den Mannschaftstitel. In der 42-jährigen Geschichte der EM-Mannschaftswertung ging damit der Sieg zum 21 Mal in ununterbrochenen Reihenfolge an Deutschland. Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte (Prozent), Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Wansuela Suerte (74,625 Prozent) und Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg) mit Sterntaler-Unicef (74,250 Prozent) brachten das Ergebnis des deutschen Teams auf insgesamt 221,708 Prozent. Streichergebnis für das deutsche Team war Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Piccolino (69,250 Prozent). Auf Platz folgte knapp geschlagen die Mannschaft der Niederlande mit 221,167 Prozent. Bronze ging an die Equipe Spaniens mit 213,125 Prozent Auch die Mannschaft Schwedens kam auf 213,125 Prozent. Da gemäß des Regelwerkes im Falle eines Gleichstandes jedoch das Ergebnis des drittbesten Mannschaftsreiters entscheidet, mussten sich die Schweden mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.
28.07.05 (Gera) Nur vier Tage nach den Europameisterschaften der Springreiter in San Patrignano wartet auf die internationalen Spitzenreiter mit der vierten Etappe der mit insgesamt 829.000 Euro dotierten RIDERS TOUR bereits das nächste Spitzenereignis. Vom 28. bis 31. Juli wird im traditionsreichen Reitstadion Gera-Milbitz um Punkte für die attraktive Serie gekämpft. Schon jetzt steht fest - die neuen Mannschafts-Europameister aus Deutschland sind dabei: Marcus Ehning (Borken), Christian Ahlmann (Marl), der auch mit seinem Sprehe Feinkost Team in der RIDERS TOUR Team presented by MONEYMAXX antritt, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), die mit der Equipe zum zweiten Mal EM-Gold gewann und Siegerin der RIDERS TOUR 2004 ist, und Otto Becker (Albersloh), Routinier im Springsattel.
28.07.05
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Klaus Husenbeth auf Piccolino
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Hagen (dpa) - Den deutschen Dressur-Reitern droht bei der 22. Europameisterschaft die erste Niederlage seit 40 Jahren. Nach zwei von vier Ritten bei den Titelkämpfen in Hagen am Teutoburger Wald liegt die deutsche Mannschaft hinter den Niederlanden nur auf Rang zwei. Das Duo Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg/Taunus) mit ihrem 10-jährigen Oldenburger Wallach Sterntaler und Klaus Husenbeth (Bremen) mit Piccolino kam auf 143,500 Prozentpunkten. Knapp davor sind der 35 Jahre alte Weltcup-Zweite Edward Gal mit seinem 12-jährigen Hengst Geldner Lingh und der erst 23-jährige Laurens van Lieren mit Hexagon's Ollright mit 143,791 Prozentpunkten platziert. Nun sind Heike Kemmer (Winsen/Aller) und Hubert Schmidt (Borchen-Etteln) gefordert, wenn sie den ersten EM-Triumph der Niederlande in der Mannschaftswertung verhindern wollen. Schweden nimmt nach dem ersten Tag den dritten Rang ein, wird aber in den Titelkampf nicht mehr eingreifen können. Nachdem Gal hervorragende 72,92 Punkte vorgelegt hatte und der deutsche Team-Senior Klaus Husenbeth als Siebter des ersten Tages doch deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben war, ruhten die deutschen Hoffnungen auf Linsenhoff, Mannschafts-Olympiasiegerin von 1988 sowie Mannschafts-Weltmeisterin von 1990 und 2002. Linsenhoff und Sterntaler, der erst im Januar seinen ersten Grand Prix gegangen war und seitdem nur einmal verloren hatte, wuchsen in den 32 Lektionen über sich hinaus. Sie hatten nur in den Pirouetten leichte Schwächen, waren dafür im Trab und in den Passagen überragend. Als verdienten Lohn gab es 74,25 Prozentpunkte. Deutschland kaschierte damit das schlechtere Resultat von Husenbeth. "Eigentlich kann mein Pferd mehr, als es heute gezeigt hat", sagte der Bremer, der für die Streichnote im deutschen Team sorgen dürfte. Das Einzel-Finale wird mit Sicherheit ohne ihn stattfinden. "Schade für ihn, aber so ist der Sport. Er kann es besser. Das hat er oft bewiesen", sagte Linsenhoff. Bundestrainer Holger Schmezer war nach Linsenhoffs Vorstellung erleichtert. "Jetzt ist alles völlig offen", sagte er und hofft auf die erfahrenen und nervenstarken Kemmer und Schmidt. Doch den beiden stellt sich die derzeit nahezu unschlagbare Anky van Grunsven als eine harte Konkurrentin
28.07.05 Pratoni del Vivaro/ITA (fn-press). Auch in der zweiten Qualifikationsprüfung der Europameisterschaften der Pony-Springreiter haben sich Katrin Eckermann (Kranenburg) mit Quins und Patrick Döller (Visbek) mit Sunny als die beiden stärksten deutschen Teilnehmer erwiesen. Beide blieben im Parcours fehlerfrei, wobei Katrin Eckermann mit der schnelleren Zeit Platz drei hinter Doron Kuipers (Niederlande) mit Nadir Westland und Louise Saywell (Großbritannien) mit CS' Kemosabi belegte. Patrick Döller landete auf Platz sechs. Er gehört zu den insgesamt sechs Teilnehmern dieser EM, die die beiden Qualifikationen mit "weißer Weste" beendeten. Beide Deutschen starten morgen mit 26 weiteren Paaren im Finale um den Einzeltitel. Ein Abwurf am mittleren Sprung der dreifachen Kombination brachte Preis der Besten-Siegerin Lisa-Marie Dersch (Riegel) mit Top Berkley vier Strafpunkte zu den acht aus der ersten Sichtung dazu. Damit belegt sie Platz 31 in der Zwischenwertung und hat den Einzug ins Finale um den Einzeltitel knapp verpasst. Auch für die amtierende Deutsche Meisterin Julia Dieckell (Debstedt) mit Kiltormer lief es in der zweiten Qualifikation nicht nach Plan. Zu den vier Abwürfen am ersten Tag kamen noch einmal drei Abwürfe hinzu. Allerdings bleibt Julia Dieckell noch die Chance, denn sie startet am Sonntag im Nationenpreis, wo es um die Mannschaftsmedaillen geht. Besser als am ersten Tag lief es am heutigen Donnerstag für EM-Neuling Frederick Troschke (Hagen a.T.W.) mit Jacky-Jakiwa. Nachdem er in der ersten Qualifikationsprüfung hatte ausscheiden mßssen, kam er heute mit einem Abwurf und einer Verweigerung ins Ziel.
28.07.05 EM Ponys: Anna von Negri und Sanneke Rothenberger in Einlaufprüfung Dressur vorne Pratoni del Vivaro/ITA (fn-press). Bei hochsommerlichen Temperaturen haben heute die Ponydressurreiter ihren ersten Einsatz bei den Europameisterschaften im italienischen Pratoni del Vivaro gehabt. In der Einlaufprüfung siegte die letzte deutsche Starterin und Titelverteidigerin, Anna von Negri (Übach-Palenberg) mit Deinhard B. Das Paar erzielte ein Ergebnis von 75,05 Prozent und verwies damit die bis dahin führende Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) mit Konrad auf Platz zwei (73,55). Auf dem dritten Platz rangiert die Niederländerin Astrid Langeberg mit Hertenhof´s Sunlight (71,4). Mit ebenfalls über 71 Prozent knapp dahinter konnte sich Kaja Schäfer (Dreieich) mit Golden Derano C einordnen (71,25). Die vierte deutsche Reiterin, Louisa Lüttgen (Kerpen), die mit Dornik B als erste deutsche Reiterin aufs Viereck musste, verpasste knapp die 70-Prozent-Marke und landete mit 69,6 Prozent auf Platz sieben. Für die Dressurreiter geht es am morgigen Freitag um den Titel des Mannschafts-Europameisters. Ab 14 Uhr müssen die jungen Reiterinnen und Reiter an den Start. Als erste deutsche Reiterin wird Kaja Schäfer aufs Viereck gehen, gefolgt von Louisa Lüttgen. Als dritte deutsche Reiterin ist Sanneke Rothenberger an der Reihe“ rund eine Stunde nach ihrem Vater Sven Rothenberger, der mit Barclay II bei den Dressur-EM in Hagen am Teutoburger Wald die niederländischen Farben vertritt. Als letzte deutsche Reiterin geht Anna von Negri an den Start.
26.07.05 Reitsport live im Fernsehen San Patrignano (EM Springen) Mittwoch, 27. Juli 2005 von 19.30 - 20.30 Uhr EUROSPORT Gera: Samstag, 30. Juli 2005 von 16.00 - 17.30 Uhr, MDR Sport im Osten Sonntag, 31. Juli 2005 von 11.00 - 13.15 Uhr, MDR Sport im Osten extra Sonntag, 31. Juli 2005 von 16.30 - 17.15 Uhr, MDR Sport im Osten Hagen (EM Dressur): Freitag, 29. Juli 2005 von 16.15 - 17.00 Uhr, ZDF Sonntag, 31. Juli 2005 von 12.45 - 13.30 Uhr ZDF
26.07.05 Deutscher Equipe droht historische Schlappe, von sid Erstmals ohne Gold seit 1965 ?/ Favoritin van Grunsven/ Ohne Rustyvon Nikolaj StobbeBerlin/Hagen (sid) Bei den deutschen Dressur-Reitern geht die Angst um. Der Equipe droht ausgerechnet bei der Heim-EM in Hagen am Teutoburger Wald von Donnerstag bis Sonntag eine historische Pleite. Die Schützlinge von Bundestrainer Holger Schmezer kännten erstmals seit der EM 1965 und 20 Titeln in Folge wieder den Mannschaftssieg verpassen. Die Niederländer um Olympiasiegerin Anky van Grunsven werden wegen der zuletzt erzielten Erfolge stärker eingeschätzt.`Das höre ich nun seit fünf Jahren, in denen ich Bundestrainer bin´, sagt Schmezer: `Wir haben ein hochmotiviertes Team, das erst geschlagen werden muss. Das wird auch für die Niederländer nicht einfach.´Mit einer Mischung aus jugendlicher Frische und unerschrockener Erfahrung soll das deutsche Team, das seit Montreal 1976 auch sämtliche olympischen Goldmedaillen abräumte, der angeblich übermächtigen niederländischen Equipe begegnen. Die Speerspitze bilden die in Verden an der Aller Ende Juni gekürten deutschen Meister Heike Kemmer (Winsen/Aller) mit Bonaparte und Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Wansuela Suerte.Das Team komplettieren Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Piccolino, Ann-Kathrin Linsenhoff (Kronberg) mit Sterntaler und Ersatzreiterin Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit Lesotho. Die Nominierung des erst 10 Jahre alten Sterntaler hatte im Vorfeld hitzige Diskussionen ausgelöst, nachdem der Nachwuchsstar verletzungsbedingt bei der DM gefehlt hatte.`Es gibt keine Alternative´, sagte Schmezer und verteidigte seine Entscheidung. So sei ein Start von Weltmeisterin Nadine Capellmann und dem noch unerfahrenen Pferd Elvis nie ein Thema gewesen. Schmezer: `Das war mit Nadine im Vorfeld geklärt.´Die Olympia-Zweite Ulla Salzgeber wird im Osnabrücker Land nicht starten, da sich zurzeit kein konkurrenzfähiges Pferd hat. Nach dem Tod von Wall Street und dem verdienten Ruhestand für `Superstar´ Rusty muss sie notgedrungen eine Pause einlegen.`Ohne Rusty fehlt natürlich ein Stück Dressursport-Geschichte. Doch nostalgische Gefühle sind hier fehl am Platz. Wir müssen nach vorne schauen´, forderte Schmezer, der seine Mannschaft noch für vier Tage extra ins Trainingslager nach Warendorf nahe Münster beorderte.Großes Lob erhielt Turnier-Veranstalter Ullrich Kasselmann, der kurzfristg sein Gelände für die EM zur Verfügung stellte, nachdem Moskau wegen einer fehlenden Bürgschaft vor zwei Wochen abgesagt hatte.Schon seit Tagen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um eine perfekte Veranstaltung durchzuführen. Alles deutet auf eine rechtzeitige Fertigstellung der Anlagen hin. Mariette Whithages, Vorsitzende des Dressur-Ausschusses beim Weltverband FEI, zeigte sich nach einem ersten Besuch angetan: `Jetzt weiß ich, dass das Wunder möglich sein wird.´
25.07.05 Stuttgarter German Masters erhält Weltcup-Status Stuttgart (dpa) - Das 21. Internationale Reit- und Springturnier in Stuttgart (16. bis 20. November) erhält erstmals den Weltcup-Status im Springen.
"Das CSI präsentiert sich 2005 als eines von weltweit nur neun Fünfsterne-Turnieren", gab Turnierleiter Gotthilf Riexinger bei einer Pressekonferenz am Stuttgarter Flughafen bekannt. Durch die Heraufstufung können die Top-Reiter beim Großen Preis von Stuttgart am letzten Veranstaltungstag erste Punkte auf dem Weg ins Weltcup-Finale im April 2006 in Kuala Lumpur sammeln. dpa/sportsline vom 25.07.2005 14:34
25.07.05 Dressur-EM live im Fernsehen Hagen/Osnabrück (dpa) - Die Dressur-Europameisterschaften vom 28. bis zum 31. Juli in Hagen am Teutoburger Wald werden zu einem Fernsehereignis. Das ZDF will die Entscheidungen im Dressurviereck live zeigen und hat für den Nationenpreis am 29. (16.15 - 17.00 Uhr) und für das Einzelfinale am 31. Juli (12.45 - 13.30 Uhr) Sondersendungen ins Programm genommen. Im Dritten Programm des NDR sind jeden Tag Live-Schaltungen vorgesehen. Der TV-Sender berichtet zudem live von der EM-Eröffnungsfeier vor dem Rathaus der Stadt Osnabrück. Zu der Feier haben sich neben den Dressurequipen aus 14 Ländern und den Einzelreitern auch die frisch gekürten Mannschafts- Europameister der Springreiter angesagt. Das deutsche Gold-Team von San Patrignano mit Einzel-Europameister Marco Kutscher (Riesenbeck) an der Spitze wird mit Bundestrainer Kurt Gravemeier in Osnabrück erwartet. dpa/sportsline vom 25.07.2005 12:55
25.07.05 Hervorragende Hannoveraner Sommerauktion ”Neuer Rekord im Export-Anteil” 110 Hannoveraner Reitpferde wurden für den äußerst zufrieden stellenden Durchschnittspreis von 11.153,- EUR versteigert. Der Exportanteil war groß wie nie zuvor. Ausländische Kunden aus elf Nationen sicherten sich 64 Pferde (58 Prozent). Das größte Kontingent geht nach Nordamerika (24). Schweden erwarb elf, Spanien sieben Nachwuchspferde. Preisspitze war der Fly High/Singular Joter-Sohn Ferris aus der Zucht von Dr. Matthias Göller, Ankum, der von Ulrich Seegers, Celle, ausgestellt wurde. Das mit allen Möglichkeiten ausgestattete Springtalent wurde für 37.000,- EUR nach Schweden verkauft. Der groß gewachsene A Jungle Prince/Forrest xx-Sohn Allegro, gezogen und ausgestellt von Heinrich Michaelis, Heeslingen, war mit einem Zuschlagpreis von 33.000,- EUR teuerstes Dressurpferd. Der Braune wird ebenfalls Deutschland verlassen, er tritt die Reise nach Italien an. Weitere Informationen: www.hannoveraner.com und beim Hannoveraner Verband, Lindhooper Str. 92, 27283 Verden, Tel.: 0 42 31/67 30, Fax: 0 42 31/6 73 12
24.07.05 Süddeutsche Championate - Medaillenspiegel 2005 5-jährige Springpferde
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Champion: Alienne 5 j. Bay F S V: Alvarez MV: Poseidon Wertnote: 8.2 Reiter: Holzeder,Johannes Rottaler RFV e.V. Züchter: Alois Putz, Pocking Besitzer: Hans Holzeder, Malching
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Silber: Graphfruit RW 5 j. Württ SCHI S V: Grafenstein MV: Mitch Wertnote: 7.6 Kurz,Jürgen GER/RA SV Leingarten e.V. Züchter und Besitzer. ZG Hartmut und Anja Weiss/ Riegger
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Bronze: Paraplui 5 j. Bay F S V: Carlando I MV: Dinard L Wertnote: 7.5 Reiter: Augustin,Daniel GER/TG Passau-Freudenhain e.V. Züchter und Besitzer: Josef Kröll, Ottmaring
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6-jährige Springpferde
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Champion: Cash 92 6 j. Bay B W V: Clou MV: Landadel Wertnote: 8.4 Griese,Henrik GER/RSVgg Schmiedeäcker Züchter: Haupt- und Landgestüt Schwaiganger Besitzer: Aufrecht Hippo Promotion GmbH, Affalterbach
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Silber: Careu Kent 6 j. Bay RSCHI H V: Cassini II MV: Lord Incipit Wertnote: 8.2 Reiter: Ziegler,Maximilian GER/RV Augsburg-West Züchter und Besitzer: Helmut Seiler, Mönchsdeggingen
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Bronze: FBW Coco 6 j. Württ B W V: Araconit MV: Conway Wertnote: 7.6 Reiter: Bauhofer,Marc GER/RFV Bad Saulgau e.V. Züchter: Georg Fässler, Fronreute Besitzer: Andreas Kraft, Horgenzell
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24.07.05 San Patrignano EM - Marco Kutscher gewinnt die Goldmedallie in der Einzelwertung
Mit einer fehlerfreien Runde sicherte sich der Deutsche Marco Kutscher (7,79 Punkte) aus Riesenbeck auf Montender Einzelgold vor der Schweizer Amazone Christina Liebherr (8,69 Punkte) mit L.B. No Mercy. Dritter wurde der Holländer Jeron Dubbledam auf BMC Nassau. Der an 5. Stelle platzierte Christian Ahlmann aus Marl (14,21 Punkte), musste auf Cöster am letzten Sprung im 2. Umlauf einen Fehler hinnehmen und verspielte somit einen Rang auf dem Treppchen. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) rechtfertigte ihre Nominierung mit 2 sichern fehlerfreien Runden am Finaltag und belegte mit Checkmate in der Endabrechnung einen hervorragenden 9. Platz (16,81 Punkte). Mit einem etwas enteuschenden Platz 20 im Einzelfinale endete die Europameisterschaft für den Borkener Marcus Ehning auf Gitania. Ohne Fehler im ersten Umlauf, verweigerte Gitania im 2. Umlauf einmal ihren Gehorsam, was Marcus Ehning zur Aufgabe bewegte. Die Ergebnisse im einzelnen finden Sie online unter : EM San Patrignano
24.07.05 Oldenburger Reitpferde-Champions 2005 Die Oldenburger Reitpferde-Championate wurden am Samstag (23.07.05) im Schlosspark zu Rastede ermittelt. Es siegte bei den dreijährigen Hengsten der gekörte Samour, bei den dreijährigen Stuten und Wallachen die Brillantringstute Diamantenbörse, bei den vierjährigen Hengsten der 2. Reservesieger Sir Donnerhall und bei den vierjährigen Stuten und Wallachen Don Juan M. 3j. Hengste 1. Samour (v. Sandro Hit-Wolfgang, Z.: Marion Menck, Rübehorst) R.: Anja Engelbart Wertzahl 8,9 2. Dark Fire (v. Donnerhall-Feiner Stern, Z.: Ulrich Brinkhus, Bakum) R.: Heiko Klausing 8,5 3. Duino (v. Donnerschwee-Sion, Z.: Werner Martens, Wardenburg) R.: Kira Wulferding 8,0 3j. Stuten u. Wallache 1. Diamantenbörse (v. Diamond Hit-Rubinstein, Z.: Friedrich Hagedorn, Friesoythe) R.: Heiko Klausing Wertzahl 8,8 2. Dark Rose (v. De Niro-Lord Liberty G, Z.: Josef Greten, Molbergen) R.: Johannes Westendarp 8,4 3. Nussini O. (v. Sunny-Boy-Sion, Z.: Hans Osterloh, Dötlingen) R.: Viola Abrahams 8,1 4j. Hengste 1. Sir Donnerhall (v. Sandro Hit-Donnerhall, Z.: Maik Kanitzky, Züllsdorf) R.: Dr. Ulf Möller Wertzahl 8,8 2. Donavan (v. Diamond Hit-Consul/T., Z.: Dr. Ursula Mittermayer, Aachen) R.: Monika Mittermayer 8,6 3. Sandroâ€s Match (v. Sandro Hit-Ramir´s Match, Z.: Marion Menck, Rübehorst) R.: Anja Engelbart 8,5 4j. Stuten u. Wallache 1. Don Juan M (v. Donnerhall-Saint Cloud/T., Z.: Elisabeth Münstermann, Werl R.: Bernd Pullwer Wertzahl 8,5 2. Dominus (v. Diamond Hit-Walt Disney, Z.: Johannes Veenhuis, Wiesmoor) R.: Dr. Ulf Möller 8,2 3. Raskovia (v. Rohdiamant-Fahnenträger/T., Z.: Jürgen Helm, Bissendord) R.: Janne Schäfer 8,0 (Quelle: Horse Gate)
24.07.05
San Patrignano EM - Deutscher Doppelerfolg im Großen Preis von San Patrignano von fn press, Thomas Hartwig Den Großen Preis von San Patrignano gewann Otto Becker (Sendenhorst) mit Dobel´s Cento. Nach zwei Umläufen waren der Reservereiter im deutschen Team sowie fünf weitere Paare ohne Strafpunkte geblieben. Im anschließenden Stechen lieferte Becker mit einem fehlerfreien Ritt in der absolut schnellsten Zeit von 41,89 Sekunden das beste Ergebnis ab. Knapp geschlagen auf Platz zwei folgte Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit L`Espoir mit einer Nullrunde in 42,34 Sekunden. Dritter wurde Gianni Govoni (Italien) mit Loro Piana Lasita mit null Fehlerpunkten in 43,60 Sekunden. (Quelle FN press) Link: Coeur Joli (Dobel´s Cento x Aloube Z)
24.07.05 San Patrignano EM - Briten verzichten auf Einzelfinale am Sonntag von sid San Patrignano (sid) Deutschlands Springreit-Asse Marco Kutscher (Hörstel) und Christian Ahlmann (Marl) haben für dasEinzel-Finale der EM am Sonntag im norditalienischen San Patrignano drei Konkurrenten weniger zu fürchten. Das britische Team zog seine Reiter, die das Finale der besten 25 erreicht hatten, vom Wettbewerb zurück. Als Begründung gab die britische Delgation an, dass die Pferde Arko, Portofino und Cortaflex Mondriaan von Nick Skelton, Michael Whitaker und William Funnell dringend eine Belastungspause einzulegen hätten. Kutscher geht mit Top-Pferd Montender Sonntag als Erster ins Finale, Ahlmann belegt mit Cöster vor dem letzten Springen Platz zwei.
23.07.05 Sechster EM-Titel/Blitz und Donner getrotzt/Kutscher im Einzel vorn von Nikolaj Stobbe San Patrignano (sid) Die deutsche Springreiter-Equipe ist in Europa eine Klasse für sich. Das Team von Bundestrainer
Kurt Gravemeier sicherte sich bei den Europameisterschaften in San Patrignano den insgesamt eine tolle Leistung´, lobte Bundestrainer Kurt Gravemeier den Auftritt seiner Schützlinge. Auch Titelverteidiger Ahlmann war nach seinem dritten Ritt in San Patrignano erleichtert: `Die Konstanz war schon beeindruckend. Wir haben verdient den Titel geholt.´Auch ohne den dreimaligen Mannschafts-Europameister Ludger Beerbaum (Riesenbeck), der die Equipe in San Patrignano vor Ort unterstützte, gelang den deutschen Reitern ein klarer Sieg. Beerbaum, dessen Pferde zurzeit nicht die nötige Championats-Form aufbringen, beglückwünschte das Team. `Sie haben eine tolle Leistung gezeigt und den Titel verdient gewonnen.´ Nicht ganz optimal lief es bei seiner Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum, die zweimal für das Streichergebnis sorgte. Der Weltcupsiegerin muss zu Gute gehalten werden, dass sie ihr verletztes Top-Pferd Shutterfly durch Checkmate ersetzen musste.Mit dem Sieg im Therapiezentrum von San Patrignano haben die deutschen Reiter zuletzt verlorenes Selbstvertrauen wieder zurückerobert. Nach dem Dämpfer bei den Olympischen Spielen 2004 hatte die Equipe den internationalen Gipfel etwas aus den Augen verloren. Das zunächst erkämpfte Mannschafts-Gold wurde wegen einer unerlaubten Medikation bei Ludger Beerbaums Pferd Goldfever wieder aberkannt. Noch immer behält sich der Internationale Sportsgerichtshof CAS in Lausanne eine Entscheidung vor. Im letzten Umlauf des Nationenpreises am Freitagabend hatten die Reiter in erster Linie mit den schlechten Wetterverhältnissen zu kämpfen. Das stärkste Sommergewitter der letzten Tagen setzte Ross und Reiter in Umland vom Badeort Rimini zu und sorgte für ein schwieriges, tiefes Geläuf. `Das darf aber nicht als Ausrede gelten, schließlich haben alle Reiter mit dem Unwetter zu kämpfen´, meinte Ahlmann.Vom ersten Springen am Donnerstagabend an ließen die deutschen Reiter keinen Zweifel an ihrer Vormachtsstellung aufkommen. Ehning und Ahlmann gelangen zum Auftakt im Zeitspringen Null-Fehler-Runden, Kutscher patzte nur einmal. Zum Auftakt des Nationenpreises am Freitagmorgen war es Ehning, der sich einen Abwurf leistete. `Als Team sind wir eben gut und können Fehler der anderen wettmachen´, lobte Kutscher den tollen Mannschaftsgeist. (Quelle: SMS Pferdenews)
22.07.05 Kollektion 4. Elite-Fohlenauktion 26. August 2005 in Vechta 22. Juli 2005 - Der August ist in Vechta traditionell den Oldenburger und Oldenburg-International Fohlen vorbehalten. Am Freitag, 26. August 2005, kommen etwa 100 Elite-Youngster “unter den Hammer”. Am Samstag, 27. August 2005, wird die 13. Auflage des Vechtaer Fohlenmarkts im Reiterwaldstadion veranstaltet. Im Vorfeld der Fohlenauktion feiert am Freitag die erste Elite-Stutenschau des Springpferdezuchtverbandes Oldenburg-International (OS) in Vechta ihre Premiere. Die besten OS-Stuten wetteifern um den Titel der Siegerstute. Die aktuelle Kollektion finden Sie unter: Oldenburger Verband NEWS (Quelle Oldenburger Verband)
22.07.05 Oldenburger Springpferde-Champions 2005 Die Oldenburger Springpferde-Champions wurden heute beim Landesturnier im Schlosspark zu Rastede ermittelt. Bei den Vierjährigen siegte der Fuchswallach Paintball, bei den Fünfjährigen der gekürte braune Hengst Converter und bei den Sechsjährigen der Schimmelwallach Countdown. 4j. Springpferde 1. Paintball (v. Pik Labionics-Grannus, Z.: Franz-Josef Wulf, Dinklage) R.: Heiner Berkemeyer Wertzahl 8,7 2. Lauterbach (v. Landor S-Contender, Z.: Katja Rellecke, Hamm) R.: Bastian Freese 8,5 3. Landliebste (v. Landor S-Zeus) Z. u. R.: Bernd Nannemann;Rieste 5j. Springpferde 1. Converter (v. Contender-Silvio I, Z.: Gerhard Mehl, Wetzlar) R.: Sebastian Holtgräve-Osthues Wertzahl 18,6 2. Candidatus (v. Carthago Z-Caletto, Z.: Wilfried Diekmann, Vechta) R.: Bastian Freese 18,4 3. Centinaio (v. Cento-Ravallo, Z.: Rosemarie Spohr, Neukirchen) R.: Sebastian Holtgräve-Osthues 17.7 6j. Springpferde 1. Countdown (v. Carthago Z-Praelat, Z.: Dietmar Zimmer, Heusden-Zolder) R.: Matthias Janssen 0 Strafpunkte/62,37 Sekunden 2. Balou du Rouet (v. Baloubet du Rouet-Continue, Z. : Gestüt Lewitz, Steinfeld) R. : Sebastian Holtgräve-Osthues 4/56,46 3. Lord of Genia (v. Levantos I-Grannus, Z.: Hermann Käster, Stuhr) R.: Otto Vaske 4/64.50 (Quelle Horse Gate)
22.07.05 DEUTSCHE MANNSCHAFT IST EUROPAMEISTER Mit einer beeindruckenden Mannschaftsleitung sicherte sich die deutsche Springreiterequipe bei den Europameisterschaften Springen im italienischen San Patrignano den Mannschaftstitel. Mit einem Gesamtergebnis von 18 Fehlerpunkten nach zwei Springprüfungen mit drei Umläufen hatten die Schützlinge von Bundestrainer Kurt Gravemeier den Titel zum sechsten Mal für Deutschland gesichert. Silber ging an die Mannschaft der Schweiz mit 34,42 Fehlerpunkten. Bronze sicherte sich das Team der Niederlande mit 35,76 Fehlerpunkten. Bester deutscher Teilnehmer war Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender, der in beiden Umläufen des Nationenpreises ohne Abwurf blieb. Christian Ahlmann (Marl) war mit Cöster mit einer Nullrunde im ersten und vier Fehlerpunkten im zweiten Umlauf zweitbester deutscher Reiter. Acht Fehlerpunkte im ersten und vier Fehlerpunkte im zweiten Umlauf musste Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate hinnehmen. Nicht ganz so gut lief es für Marcus Ehning (Borken) mit Gitania im zweiten Umlauf, den sie mit zwölf Fehlerpunkten beendeten. Im ersten Umlauf hieß es für das Paar noch vier Fehlerpunkte. (Quelle FN)
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Cöster unter Christian Ahlmann
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22.07.05 Die Führung in der Einzelwertung bei den Europameisterschaften Springen im italienischen San Patrignano übernahm nach dem ersten Umlauf der zweiten Wertung Christian Ahlmann (Marl). Mit Cöster hatte er eine fehlerfreie Rundezu verzeichnen, was ihm ein Zwischenergebnis von 2,21 Strafpunkten einbrachte. Marcus Ehning (Borken) mit Gitania, der nach der ersten Wertung den Spitzenplatz hielt, hatte einen Abwurf, was ihn mit total vier Strafpunkten auf Platz fünf zurückfallen ließ. Marco Kutscher (Riesenbeck) konnte sich mit Montender mit einer Nullrunde auf Platz vier steigern (3,79 Strafpunkte). Mit zwei Abwürfen fiel Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate auf Platz 20 zurück. Aktuelle Ergebnisse finden Sie unter: EM San Patriganao
21.07.05 Nach der ersten Wertungsprüfung bei den Europameisterschaften der Springreiter in San Patrignano, einem Zeitspringen, liegen drei Holsteiner Pferde an der Spitze des 65-köpfigen Starterfeldes. Mit der schnellsten Runde hat Gitania v. Capitol I-Sacramento Song xx (Klaus Wilhelm Gehrts, Zennhusen) unter Marcus Ehning die Führung übernommen. Auf Rang zwei liegt der Belgier Jos Lansink mit Cavalor Cumano v. Cassini I-Landgraf I (Willi Lührs, Neumünster) vor dem Holländer Gerco Schröder mit Eurocommerce Monaco v. Locato-Romino (Uwe Marx, Schafstedt).
18.07.05 EHRENTUSCH eingegangen Am Samstag, 18. Juni, ist auf der Besamungsstation in Gevelsberg der Warendorfer Landbeschäler EHRENTUSCH eingegangen. Der 21-jährige Ehrensold-Rheingold-Sohn erlag einem Herzversagen. EHRENTUSCH gehörte zu den bedeutendsten Hengsten der nordrhein-westfälischen Pferdezucht. Im Rheinland bei Johann Lenzen (Eschweiler) 1984 geboren, wurde der Braune 1986 gekört und gewann 1987 die Hengstleistungsprüfung. EHRENTUSCH brachte bisher neun gekörte Söhne (unter anderem die Warendorfer Landbeschäler EHRENTANZ und EHRENPREIS) und 33 Staatsprämienstuten. Mehr als 500 seiner Nachkommen sind bei der FN als Turnierpferd eingetragen, ihre Gewinnsumme beträgt bisher rund 450.000 Euro. EHRENTUSCH war selbst in der Dressur bis zur schweren Klasse ausgebildet, wurde aber nicht im Turniersport eingesetzt.
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